Rundfunkkommission begrüßt RTLs DVB-T-Kehrtwende

17.12.2013, 16:45 Uhr, ps

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat als derzeitige Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder die Ankündigung von RTL begrüßt, den DVB-T-Ausstieg nun doch noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Nun müsse die Einführung des Nachfolgestandards DVB-T2 mit voller Kraft forciert werden.


Für Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, ist es ein positives Zeichen, welches sogleich als "Bekenntnis der RTL-Gruppe zu DVB-T" gewertet wird. "DVB-T trägt als frei empfangbarer Verbreitungsweg zu Pluralismus, Angebotsvielfalt und Wettbewerb bei und bietet ohne laufende Kosten aufgrund einfacher Installation die verbraucherfreundlichste Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen", so die Ministerpräsidentin.


Besonders zu begrüßen sei, dass die Entscheidung nun Raum schaffe, die Weiterentwicklung des terrestrischen Fernsehens hin zum neuen Übertragungsstandard DVB-T2 voranzutreiben. Damit böte sich Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit, Fernsehinhalte kostenfrei mobil zu nutzen und die Programme in hochauflösender HD-Qualität zu empfangen. Wie Dreyer weiterhin mitteilte, sei es nun umso wichtiger, die nötigen Schritte für den Umstieg auf DVB-T2 einzuleiten.
 
RTL hatte am heutigen Dienstag angekündigt, formell und fristgerecht eine Verlängerung der Frequenzzuweisung für die DVB-T-Verbreitung über 2014 hinaus beantragt zu haben. Der ursprüngliche Plan der Mediengruppe hatte jedoch vorgesehen, die terrestrische Verbreitung in Deutschland zum Ende des kommenden Jahres vollständig einzustellen.

  • Gefällt mir