SES: Neues Tool zeigt Satelliten-Footprints bei Google Earth

25.01.2014, 11:53 Uhr, ps

Mit einem neuen Tool für Google Earth lässt sich ab sofort die Satellitenflotte von SES in einer 3D-Ansicht rund um den Globus darstellen. Nützlich dabei: Auch die jeweiligen Ausleuchtzonen der Satelliten lassen sich anzeigen.


Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES visualisiert mit einer neuen Applikation für Google Earth erstmals seine komplette Satellitenflotte in einem 3D-Modell. Das sogenannte "Satellite-Tool" stellt dabei nicht nur die Position der einzelnen Satelliten auf ihrer geostationären Umlaufbahn dar, sondern bildet auf Wunsch auch der Footprits ab - markiert also die Bereiche auf dem Erdball, in denen die jeweiligen Frequenzbänder des Ku-Band und des Ka-Band empfangen werden können.


Doch die Anwendung stellt nicht nur die Infrastruktur des Satellitenbetreibers im Weltall dar, sondern zeigt auch die Erdfunkstationen und das Glasfaser-Netzwerk mit dem diese verbunden sind. Somit kann sich der Nutzer auf Wunsch das gesamte Netz von SES in einer 3D-Darstellung veranschaulichen lassen. Insgesamt ein nettes Spielzeug, das jedoch durch die Darstellung der Footprints auch einen ganz praktischen Nutzen hat.
 
Aufrufbar ist das "Satellite Tool" auf dieser Website. Zur Nutzung muss jedoch das Plugin für Google Earth auf dem Rechner installiert sein. Zusätzlich zur Veröffentlichung des Tools hat SES übrigens auch seine seit längerem verfügbare iPad-App "SES Satellites" um das gleiche Feature erweitert. Diese kann kostenlos im App-Store von Apple heruntergeladen werden.

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