
- Samsung und Sharp zahlen für LCD-Preisabsprache Millionenstrafe
28.12.2011, 17:43 Uhr, dpa/js
Weil sie überhöhte Preise für sogenannte TFT-LCDs verlangt und US-Verbraucher über Jahre abgezockt haben sollen, müssen sieben Hersteller von Flachbildschirmen eine gute halbe Milliarde Dollar Schadensersatz aufbringen. Darunter die beiden Branchenriesen Samsung und Sharp.
Wie der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates New York, Eric Schneidermann, am späten Dienstagabend erklärte, hätten die Firmen sich bei Preisen abgesprochen und so überteuerte Produkte angeboten. Die Generalstaatsanwälte von insgesamt acht US-Bundesstaaten sowie Verbraucheranwälte hatten sich zusammengetan und nach einem jahrelangen Verfahren einen Vergleich mit den Herstellern ausgehandelt.
Darin haben sich die Firmen verpflichtet, 538 Millionen Dollar an Wiedergutmachung zu zahlen plus einer Strafe von 14 Millionen Dollar. Aus dem Topf sollen jene Kunden entschädigt werden, die in den Jahren 1999 bis 2006 etwa Notebooks oder Computermonitore angeschafft haben.
Auch die Hersteller Epson Imaging Devices, Hitachi Displays, Chi Mei Innolux, Chunghwa Picture Tubes und HannStar Display werden im Rahmen des Vergleichs zur Kasse gebeten. Wie Floridas Generalstaatsanwältin Pam Bondi erklärte, hätten im Laufe des Verfahrens mehrere Beteiligte ihre Schuld eingeräumt.
In der US-Klageschrift wird ein Beispiel aufgeführt, wie die Preisabsprachen vonstatten gingen: So hätten sich Anfang des Jahres 2000 zwei Topmanager von Sharp und Samsung gegenseitig über die zu erwartenden Produktionszahlen informiert. Sie hätten dann beschlossen, den Preis für ein Notebook-typisches 15-Zoll LCD-Panel von gut 640 auf 660 Dollar anzuheben.
Allerdings haben nicht alle verklagten Hersteller bei dem jetzt geschlossenen Vergleich mitgemacht. Der Prozess gegen LG, Toshiba oder AU Optronics läuft deshalb weiter.
Wegen der gleichen Vorwürfe hatte die EU-Kommission im vergangenen Jahr gegen mehrere Firmen bereits ein Bußgeld von 649 Millionen Euro verhängt (knapp 850 Mio Dollar).
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Nur was bringt am Ende diese Strafzahlung?
Die Millionen zahlen ja nicht die Manager dieser Firmen.
Vielmehr werden die entgangenen Millionen durch die Verkaufspreise wieder reingeholt. Ergo zahlt am Ende der Kunde die Strafe der Konzerne.
Die Millionen zahlen ja nicht die Manager dieser Firmen.
Vielmehr werden die entgangenen Millionen durch die Verkaufspreise wieder reingeholt. Ergo zahlt am Ende der Kunde die Strafe der Konzerne.
Und vor allem hat der Verbraucher, der vorher die überhöhten Preise zahlte, davon auch nix. Oder kann ich jetzt x Euro von Samsung zurück fordern?

Das frage ich mich auch. Denn im Artikel ist von "Entschädigung für die Käufer" die Rede. Wie soll das denn bitte ablaufen?
Außerdem gab es in der Vergangenheit schon öfter Millionenstrafen wegen Preisabsprachen. Unter anderem bei Kaffe und Kosmetik-Firmen. Und da gabs ja auch kein Geld für die Kunden zurück. Wie auch.
Außerdem gab es in der Vergangenheit schon öfter Millionenstrafen wegen Preisabsprachen. Unter anderem bei Kaffe und Kosmetik-Firmen. Und da gabs ja auch kein Geld für die Kunden zurück. Wie auch.
In den Staaten vielleicht? Dafür gilt ja dieses Urteil.
Außerdem sind die doch Premium, nageln sie doch den ApfelTV zusammen.
Außerdem sind die doch Premium, nageln sie doch den ApfelTV zusammen.






























