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  • Das moderne Fernsehgerät

 erstellt am 06.07.2010 von Christian Hill

Das moderne Fernsehgerät versteht sich immer mehr als mediales Zentrum – per Internetzugang auch über die Wohnzimmergrenze hinaus. Das World Wide Web ist mit seiner grenzenlosen Informationsflut für viele nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Da liegt es für viele Hersteller nahe, dieses Feature auch in ihre Flachbildgeräte zu integrieren. Dabei sind die Internetanwendungen von Heimcomputer und Fernsehgerät nur wenig vergleichbar. Wir haben für Sie aktuelle TV-Onlineplattformen auf den Prüfstand gestellt.

 
 

Während am Rechenknecht der Browser die Internetwelt individuell für den Nutzer öffnet, ist am TV-Bildschirm aufgrund eingeschränkter Eingabemöglichkeiten der Zugang zum World Wide Web begrenzt. Hier muss auf vorgefertigte Applikationen zurückgegriffen werden.
 
Die Breite und Qualität des Angebotes wie die Art der Handhabung sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Wir haben den aktuellen Stand von drei verschiedenen Herstellern überprüft und erklären die Unterschiede.

Die Besetzung

Samsung Apps orientiert sich an Modellen aus dem Mobilfunk. Im Appstore lassen sich bequem Anwendungen von News bis Spiel auswählen und auf dem Gerät installieren
Bild: Samsung
Panasonics Viera Cast gewährt dem Nutzer zurzeit noch wenig Interaktion. Dienste wie Videotelefonie und Video-on-Demand stehen aber bereits in den Startlöchern
Bild: Auerbach Verlag

Den Anfang macht Panasonic. Der Hersteller hat im vergangenen Jahr seine Viera-Cast-Plattform gestartet und damit den Weg für die hauseigene netzwerkfähige Unterhaltungselektronik geebnet. Diese Plattform versteht sich als reiner Informationslieferant und erlaubt nur wenige Interaktionen. Hauptsächlich vorgefertigte Informationen, z. B. Nachrichtenseiten, sind in Form großer Icons auf dem Viera-Cast-Desktop platziert. Einzig der persönliche Picasa-Zugang und der teilweise individualisierbare Musikvideo-Streaming-Dienst stechen aus dem Angebot hervor.
 
Die Plattform lässt sich jederzeit per Tastendruck aufrufen, das bisherige Programm wird verkleinert und bildet das Zentrum, um das sich die einzelnen Applikationen positionieren. Aus Gründen der Übersichtlichkeit hat Panasonic die Applikationsansicht in drei Ebenen unterteilt. Die Position der einzelnen Anwendungen lässt sich nach Belieben festlegen. Leider ist die Auswahl an Inhalten noch sehr begrenzt. Panasonic verspricht aber, das Viera-Cast-Angebot weiter auszubauen.
 
So kündigte der Hersteller unlängst an, auch Video-on-Demand (VoD) zu ermöglichen und damit den Fernseher zur Set- Top-Box für Onlinevideotheken zu machen. Die passende DivX-VoD-Funktion ist bereits in den Geräten betriebsbereit. In Verbindung mit Skype werden im Laufe des Jahres außerdem mit einer optional erhältlichen Webcam sogar Videotelefonie und Videochat das Interaktionsangebot von Panasonic bereichern.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf sorgfältiger Recherche und geben den Sachstand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung wieder. Spätere Entwicklungen oder Updates sind aus diesem Grund unter Umständen nicht berücksichtigt. Für Hinweise auf möglicherweise überholte Informationen sind wir dankbar.
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Letzte Änderung: Donnerstag, 29.07.2010
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