Studie: TV-Konsum bei Filmen und Serien deutlich vor Streaming

07.02.2016, 13:44 Uhr, kw

Totgesagte leben länger: Serien und Filme sehen sich die meisten Deutschen trotz der Streaming-Konkurenten Netflix und Amazon immer noch im Fernsehen an. Und auch die Videokassette kommt immer noch zum Einsatz.


Serien und Filme nur im Fernsehen und Kino schauen - das war einmal. Heute kann man sich von bewegten Bildern auch im Internet und auf dem Handy unterhalten lassen. Der Möglichkeiten gibt es viele - dennoch sehen die Deutschen Filme und Serien immer noch primär im TV, wie eine aktuelle Studie von RetailMeNot belegt.


Demnach liegt das Fernsehen bei den Deutschen hinsichtlich des Serien- und Film-Konsums mit 80 Prozent an der Spitze. Mit deutlichem Abstand folgen das Kino (51 Prozent) und die eigene DVD (51 Prozent). Die eigene Blu-ray bevorzugen 24 Prozent der Umfrageteilnehmer.
 
Doch nicht nur aus der Konserve beziehen die Zuschauer ihre Unterhaltungsware, immer mehr greifen dafür auf das Internet zurück. Mit 31 Prozent nutzt fast ein Drittel der Befragten  den Online-Stream oder die Online-Mediathek der TV-Sender, um sich die Titel anzusehen. Auf Video-on-Demand- und Streaming-Dienste greifen 22 Prozent der Studienteilnehmer zurück. 19 Prozent leihen sich DVDs in der Videothek. Für Bezahlfernsehen entscheiden sich mit 18 Prozent fast genauso viele Deutsche. 16 Prozent der Befragten gaben zudem an, kostenlose Online-Videostreams regelmäßig zu nutzen.
 
Trotz all der technischen Neuerungen greifen der Studie zufolge zehn Prozent der Deutschen immer noch zur Videokassette, um sich Filme und Serien anzuschauen. Eine eher untergeordnete Rolle spielt der Verleih von Blu-rays (neun Prozent), TV-Apps (acht Prozent) und die Videokassette aus der Videothek (zwei Prozent).
 
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Umfrage, die RetailMeNot im Mai 2015 unter 1123 deutschen Verbrauchern durchführte.

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