Sword Art Online bei ProSieben - und bald bei Netflix

15.02.2018, 14:00 Uhr, jk

ProSieben hat angekündigt, "Sword Art Online" ins Free-TV-Hauptprogramm zu bringen. Der Anime fängt Ende Februar dabei im späten Abendprogramm an.


Eigentlich hat Anime in der Senderfamilie von ProSieben einen ganz festen Platz. Schließlich macht japanischer Zeichentrick einen großen Teil des Programms des Spartensenders ProSieben Maxx aus. Jetzt feiert ein Anime aber auch im Abendprogramm des Hauptsenders seine Premiere. Ab dem 27. Februar sind jeweils zwei der 25 Episoden der ersten Staffel ab 23.05 Uhr auf ProSieben zu sehen.


"Sword Art Online" gehört neben den Dauerbrennern wie "Naruto", "One Piece" oder "Pokémon" zu den erfolgreichsten Animes. Erst letztes Jahr lief sogar der Film "Sword Art Online: Ordinal Scale" in einer Reihe deutscher Kinos an und erntete gute Kritiken. Die Serie spielt in einer Zukunft, in der die virtuelle Realität noch einen Schritt weiterentwickelt wurde.

In der fiktiven Welt von "Sword Art Online" gibt man nämlich nicht nur sein Sichtfeld, sondern auch sein Bewusstsein an eine Art Helm ab und taucht voll und ganz in der Parallelwelt ein. Die ist im Fall von "Sword Art Online" ein Online-Rollenspiel.

Dort hält der Entwickler die teilnehmenden Spieler in seinem virtuellen Reich gefangen. Wessen Lebenspunkte im Spiel auf Null fallen, stirbt auch im echten Leben. Protagonist Kirito fällt die Aufgabe zu, dafür zu sorgen, dass so viele wie möglich das Spiel lebend verlassen können.

Gleichzeitig wurde jetzt von Laeta Kalogridis, der Produzentin einer "SAO"-Real-Verfilmung, angekündigt, dass Netflix die Rechte an einer Serien-Umsetzung erworben hat. Eine der Bedingungen war jedoch, dass die beiden Hauptcharaktere Kirito und Asuna von Asiaten verkörpert werden müssen. Bei der Netflix-Variante wird es sich also nicht um eine Anime.Produktion handeln. Trotz der Popularität der Serie ein Wagnis, sind doch bereits einige Real-Adaptionen gescheitert.

ProSieben geht mit der Zeichentrick-Variante ab 27. Februar lieber auf Nummer sicher.

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