
- TV-Quoten: ARD-Vorabend läuft Konkurrenz weiter hinterher
22.02.2012, 10:51 Uhr, su
Gleich zwei neue Formate liefen am Dienstag bei den Öffentlich-Rechtlichen an. Während die Satiresendung "Leute, Leute" dem ZDF gute Quoten sicherte, konnte auch der neue Krimi "Morden im Norden" die ARD nicht aus ihrer Vorabendkrise ziehen.
Bei den Zuschauern ab drei Jahren holte sich erneut die ARD mit "Um Himmels Willen" (7,09 Millionen, 21,3 Prozent) und "In aller Freundschaft" (6,05 Millionen, 18,2 Prozent) den Tagessieg. Im jungen Publikum kamen die Nonnen- und Arztserie mit 1,01 Millionen (8,1 Prozent) beziehungsweise 970 000 Zuschauern (7,4 Prozent) nur auf mittelmäßige Ergebnisse.
Das ZDF kam mit seiner Reportage "Ein (fast) perfektes Verbrechen" am Dienstagabend nicht so recht beim Publikum an. Mit insgesamt 2,45 Millionen Zuschauern (7,4 Prozent) schaffte es das Zweite nicht in die Top 20 des Tages.
Nicht gut lief es auch für die neue ARD-Vorabend-Serie
In der Primetime begeisterte beim jüngeren Publikum Charlie Sheen die meisten Zuschauer. 2,04 Millionen schalteten eine Wiederholung von "Two And A Half Men" ein und bescherten ProSieben einen Marktanteil von 16,4 Prozent. Die Folge der aktuellen Staffel mit Ashton Kutcher musste sich hinten anstellen (1,94 Millionen, 14,6 Prozent). Und auch beim Gesamtpublikum konnte sich die ältere Episode der US-Sitcom mit 2,53 Millionen (8,2 Prozent) gegenüber der neuesten durchsetzen (2,41 Millionen, 7,2 Prozent).
Für "Die Simpsons" entschieden sich zuvor insgesamt bis zu 1,99 Millionen Zuschauer (5,9 Prozent), darunter 1,65 Millionen der 14- bis 49-Jährigen (12,6 Prozent).
Auch für Stefan Raab und "TV Total" lief es am Dienstagabend ausgesprochen gut. Wie ProSieben am Mittwoch mitteilte, bescherte der Auftritt von "Unser(em) Star für Baku" Roman Lob dem Sender eine Sehbeteiligung von 14,7 Prozent - bisherige Jahresbestwert.
Punkten konnte auch der Sat.1-Film "Im Alleingang - Die Stunde der Krähen", der 4,05 Millionen Zuschauer ab drei Jahren vor die Bildschirme lockte (12,5 Prozent). Bei den Werberelevanten wollten 1,86 Millionen das Drama mit Stefanie Stappenbeck und Ronald Zehrfeld sehen (14,7 Prozent).
Für "CSI: Miami" reichte es in dieser Woche wieder nicht für Platz 1 des Tagesklassements. Die Wiederholungen aus dem Jahr 2008 wollten insgesamt bis zu 3,79 Millionen sehen (11,4 Prozent). Im jüngeren Publikum gingen bis zu 1,97 Millionen mit Horatio Cane und seinem Team auf Verbrecherjagd (15,7 Prozent).
In die Top 20 schaffte es bei den Werberelevanten noch Vox mit seiner Dokusoap "Daniela Katzenberger - natürlich blond", die 1,2 Millionen einschalteten (9,5 Prozent). Auch die neue Satiresendung von Monika Gruber legte einen guten Start hin. Für
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Ich find ja bei weitem nicht alles gut was die ARD macht, aber die Heiter bis tödlich Reihen find ich eigentlich ganz gut gemacht... Gut, den Tramnitz schau ich nicht an, aber "Nordisch herb & Richter & Henker" mit der Oma find ich köstlich genial! Nicht so bierernst wie die Sokos im Zweiten...
Hoffe von "Nordisch herb" wird es eine 2 Staffel geben...
Hoffe von "Nordisch herb" wird es eine 2 Staffel geben...
Mein-Vorabend:
17.00 Uhr SWR2: Forum (Radio)
18.00 Uhr HR2: Der Tag - Ein Thema viele Perspektiven (Radio)
19.00 Uhr SWR 2: Kontext (radio)
19.45 Uhr SWR Landeschau (TV)
Da hat der ARD-Vorabend doch etliches zu bieten. Kommt nur darauf an, wohin man hört oder sieht.
17.00 Uhr SWR2: Forum (Radio)
18.00 Uhr HR2: Der Tag - Ein Thema viele Perspektiven (Radio)
19.00 Uhr SWR 2: Kontext (radio)
19.45 Uhr SWR Landeschau (TV)
Da hat der ARD-Vorabend doch etliches zu bieten. Kommt nur darauf an, wohin man hört oder sieht.

Ich habe mich gestern schon an anderer Stelle negativ zum Vorabendprogramm der ARD geäußert und will mich nicht wiederholen.
Offenbar begreifen die ARD-Verantwortlichen immer noch nicht, dass das gesamte Vorabendprogramm nicht konkurrenzfähig ist. Die ARD glaubte irrigerweise, mit dem Namen Gottschalk, nicht mit einem vernünftigen Programminhalt, Quote machen zu können. Ebenso wenig greift der Name Tramitz oder beide zusammen in einer Folge/Serie, wie die Zuschauerzahlen deutlich machen.
Ich weiß nicht von wem die Wertung kommt, dass die ARD mit nur rund 1 Mio. junger Zuschauer für ihre Arzt- und Nonnenserien nur auf "mittelmäßige Ergebnisse" kam. Für mich ist das ein desaströses Ergebnis, nicht nur ein mittelmäßiges! Man sollte "Das Erste" in einen Seniorenspartensender umwandeln, der er de facto schon jetzt ist!
Gerade diese Zahlen verdeutlichen, wo das Problem im gesamten ARD-Programm liegt: es ist nicht attraktiv für jüngere Zuschauer! Seit vielen Jahren höre ich von ARD und ZDF, dass sie ihr Programm "verjüngen" wollen, um wieder mehr Jüngere an sich binden zu können. Geschehen ist bis heute nichts! Nur oberflächliche Kosmetik mit einem Pickelstift!
Gegen diese Probleme hilft kein Schönreden oder die Verwendung weichgespülter Formulierungen, nur ein ansprechendes "Gernsehprogramm"! Keine pseudoreale Nonnenserie mit einem ausrangierten Herrn "Harry-hol-schon-mal-den-Wagen" und einer Nonne als billiger "Pater Brown"-Verschnitt. Genauso wenig wie die niveaulosen Arztserien.
Wenn ich die Kurzbeschreibungen in den TV-Zeitschriften lese, frage ich mich manchmal: "Dass hast Du doch schon mal bei einer anderen Serie gelesen!" Gleicher Inhalt, anderer Serienname! Die typischen Oma-und-Opa-Serien; die tägliche Ration Einschlafhilfe für unsere Senioren!
Offenbar begreifen die ARD-Verantwortlichen immer noch nicht, dass das gesamte Vorabendprogramm nicht konkurrenzfähig ist. Die ARD glaubte irrigerweise, mit dem Namen Gottschalk, nicht mit einem vernünftigen Programminhalt, Quote machen zu können. Ebenso wenig greift der Name Tramitz oder beide zusammen in einer Folge/Serie, wie die Zuschauerzahlen deutlich machen.
Ich weiß nicht von wem die Wertung kommt, dass die ARD mit nur rund 1 Mio. junger Zuschauer für ihre Arzt- und Nonnenserien nur auf "mittelmäßige Ergebnisse" kam. Für mich ist das ein desaströses Ergebnis, nicht nur ein mittelmäßiges! Man sollte "Das Erste" in einen Seniorenspartensender umwandeln, der er de facto schon jetzt ist!
Gerade diese Zahlen verdeutlichen, wo das Problem im gesamten ARD-Programm liegt: es ist nicht attraktiv für jüngere Zuschauer! Seit vielen Jahren höre ich von ARD und ZDF, dass sie ihr Programm "verjüngen" wollen, um wieder mehr Jüngere an sich binden zu können. Geschehen ist bis heute nichts! Nur oberflächliche Kosmetik mit einem Pickelstift!
Gegen diese Probleme hilft kein Schönreden oder die Verwendung weichgespülter Formulierungen, nur ein ansprechendes "Gernsehprogramm"! Keine pseudoreale Nonnenserie mit einem ausrangierten Herrn "Harry-hol-schon-mal-den-Wagen" und einer Nonne als billiger "Pater Brown"-Verschnitt. Genauso wenig wie die niveaulosen Arztserien.
Wenn ich die Kurzbeschreibungen in den TV-Zeitschriften lese, frage ich mich manchmal: "Dass hast Du doch schon mal bei einer anderen Serie gelesen!" Gleicher Inhalt, anderer Serienname! Die typischen Oma-und-Opa-Serien; die tägliche Ration Einschlafhilfe für unsere Senioren!






























