[TV-Quoten] Schlappe Quote für Lena-Finale

19.02.2011, 10:23 Uhr, mw

Wenn die Begeisterung für den Song von Lena Meyer-Landrut beim ESC-Finale genau so groß ist wie die Quote der Finalsendung der Lena-Festspiele, sieht es schlecht aus. Die meisten Zuschauer interessierte am Freitagabend nicht, mit welchem Song die Hannoveranerin zum ESC-Finale in Düsseldorf antritt.

Die ARD schaffte am Freitagabend mit der Show "Unser Song für Deutschland - Das Finale" nur mäßige Quoten. Lediglich 1,41 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren wollten wissen, mit welchem Lied Lena Deutschland beim Eurovision Song Contest vertritt. Das war eine Quote von 11,5 Prozent und mit Sicherheit weniger, als sich die ARD-Verantwortlichen erhofft hatten.

 

Wesentlich besser lief es dagegen für die private Konkurrenz von RTL und Pro Sieben. Bei den Kölnern sorgte Günther Jauch für erwartungsgemäß gute Einschaltquoten. 2,01 Millionen jüngere Zuschauer wollten mitraten und bescherten RTL einen Marktanteil von guten 16,7 Prozent. Auch Pro Sieben konnte bei den Jüngeren punkten und lockte mit dem Actionstreifen "Der Transporter" 1,81 Millionen Zuschauer (14,8 Prozent) vor die Bildschirme. Und sogar Sat 1 kam der ARD in der Primetime gefährlich nahe und erreichte mit dem Asterix-Film "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" 1,38 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 11,3 Prozent.


Auch am späteren Abend lief RTL den anderen Sendern voran. "Typisch Frau - Typisch Mann" ab 21.15 Uhr wollten 1,73 Millionen Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe sehen und sorgten so für eine Quote von 13,8 Prozent. Mario Barth konnte im Anschluss die Zahlen sogar noch weiter in die Höhe treiben. Der Komiker scharte 2,12 Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte und sorgte für einen Marktanteil von 22,1 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe.

 

Dem konnte lediglich Sat 1 mit "Pastewka" und den "Ladykrachern" noch etwas entgegensetzen, die zu später Stunde 11,3 und 12,1 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren schafften. Etwas mehr Sorgen muss sich Sat 1 aber um Olliver Pocher machen. Er schaffte nur einen enttäuschenden Marktanteil von 7,9 Prozent bei den Jüngeren und konnte lediglich 870 000 Zuschauer für sich begeistern.

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