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  • Umfrage: Eltern sind sich Gefahren in Medien bewusst

01.12.2011, 10:28 Uhr, dpa/mho

Einer aktuellen Untersuchung zufolge äußern knapp 80 Prozent der Mütter und Väter die Meinung, dass Medienangebote, die ihren Nachwuchs nachhaltig beeinträchtigen könnten. nicht frei zugänglich gemacht werden dürfen.


Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Hamburger Hans-Bredow-Instituts und der ZDF-Medienforschung hervor, die am Mittwoch in Mainz vorgestellt wurde. Mehr als 200 Medienforscher, Politiker und Medienpädagogen diskutieren bis Donnerstag auf der Tagung "Quo vadis Jugendmedienschutz" über mögliche und sinnvolle Beschränkungen und Kontrollen in den Medien. Für die Studie waren im August und September 750 Eltern mit Kindern im Alter von drei bis 17 Jahren befragt worden.

"Eltern haben oft keine Ahnung, wo ihre Kinder im Internet unterwegs sind", sagte Petra Kain vom Polizeipräsidium Westhessen. Die Folgen - etwa von Cybermobbing - können dramatisch sein. So habe erst kürzlich eine 13-Jährige versucht, sich das Leben zu nehmen, nachdem der Ex-Freund Nacktfotos von ihr ins Netz gestellt hatte, sagte die Polizistin. Die ZDF-Medienexpertin Susanne Kayser betonte, wie wichtig es sei, Kinder und Jugendliche fit für den Umgang mit Medien zu machen. Ein Weg dorthin führe über die Betreuung in Kitas und in der Schule. Daher müsse Medienkunde in der Ausbildung von Erziehern und Lehrern mehr Bedeutung bekommen.

"Niemand kann einen Jugendmedienschutz wollen, der kleinen Kreisen überlassen bleibt oder der zwischen Politik und Wirtschaft ausgehandelt wird und dem Diktat ökonomischer Interessen unterliegt", sagte Bischof Gebhard Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. In die Diskussion über den Jugendmedienschutz im Internet müssen nach den Worten von ZDF-Intendant Markus Schächter etwa auch Blogger, Netzaktivisten und Internet-Communities miteinbezogen werden.
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UltimaT!V
UltimaT!V · Gold Member · DF-Forum
solche umfragen und statistiken sind für die katz!

es kommt drauf an wer sich befragen lässt zum einen und zum anderen spricht das wissen um die gefahren eine konträre sprache wenn dennoch eine vielzahl junger menschen ein tv im kinderzimmer stehen haben. da verliert sich wieder die kontrolle der eltern.

stelle allerdings nicht in abrede derer die ihre meinung vertreten und genau so konsequent ihrem kind kein tv im zimmer erlauben - der prozentsat ist und bleibt gering. selbst wenn das kind kein tv im zimmer hat, kann es immer noch schauen was es will, wenn die mutter alleinerziehend ist. also so einfach wie das durch umfragen dargestellt wird ist es wirklich nicht, daher sind und bleiben die nur ABM!
 
AnS66
AnS66 · Platin Member · DF-Forum
Für mich stellt sich auch die frage, was die Eltern jetzt eigentlich tun, um ihre Kinder zu schützen. Es ist natürlich sehr einfach hier nach dem Staat zu schreien, das das eigene Kind geschützt wird anstatt selbst etwa zu tun.



Ist da nicht schon in der Erziehung etws falsch gelaufen, wenn eine 13jährige Nacktfotos von sich machen lässt?
 
Eifelquelle
Eifelquelle · Foren-Gott · DF-Forum
Natürlich ist hier was schief gelaufen und das gilt sowohl für den Macher der Fotos, als auch für das Mädel selber.

Allerdings kann man eine dreizehnjährige auch nicht rund um die Uhr bewachen oder gar einsperren. Jugendlichen in diesem Alter muss man durchaus die Freiheit zugestehen eine bestimmte Zeit des Tages (wenn sie nicht in der Schule sind) alleine Unterwegs oder bei Freunden zu sein wo die Eltern eben nicht dabei sind!

Sexuelle Experimente dürften auch früher schon in diesem Alter normal gewesen (muss ja nicht immer gleich zum Akt kommen). Nur hat früher eben nicht jeder automatisch einen Fotoaperat dabei geahbt, wie es heute in Zeiten von Handys leider der Fall ist!
 
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