Vodafone baut das erste LTE-Netz im All

06.12.2017, 16:00 Uhr, jrk

Die letzte Mondmission liegt nun bereits 45 Jahre zurück. Dies will das Start-up PTScientists in Zusammenarbeit mit Vodafone und Audi ändern.


Die Firma PTScientists möchte an den Ort zurückkehren, an dem 1972 der letzte Mensch auf dem Mond gestanden hat. Ein unbemanntes Raumfahrzeug soll in die Mondumlaufbahn fliegen und die Erforschung unseres nächstgelegenen Nachbarn im Sonnensystem vorantreiben. 


Mit der ersten deutschen Mondlandung soll der Grundstein für weitere Missionen gelegt werden. Vielleicht wird auch ein Außenposten der Menschheit auf dem Mond errichtet. Vodafone bereitet sich auf jeden Fall darauf vor und möchte das erste LTE-Netz im All errichten.

Die Mission möchte erstmals nach 45 Jahren hochauflösende Fotos von der Landestelle der Apollo 17 Mission und des zurückgelassenen Mondfahrzeuges auf die Erde senden. Dazu soll das Landemodul "Alina" eine Funkverbindung mit der Erde herstellen und das Modul wird zugleich die erste LTE-Basisstation auf dem Mond. Vodafone hat allerdings noch keine Preise für das Telefonieren im Weltall veröffentlicht.

Audi stellt für die Mission zwei Lunar Quattro Rover zur Verfügung, die den Mond jenseits der Landestelle erforschen sollen. Auch diese werden über "Alina" mit der Erde verbunden sein.

Die LTE-Technologie stellt einen Grundstein für die Mission auf dem Mond dar. Frühere Missionen hatten immer Energieprobleme und mussten bei der Videokommunikation und Steuerung immer Kompromisse eingehen. Mit der energiesparenden LTE-Technologie können die Mondfahrzeuge und auch die Basisstation effizient betreiben werden und ermöglichen so eine bessere Forschungstätigkeit.

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