Vorläufiges Prüfverfahren zur Insolvenz bei Smart Electronic

20.11.2014, 16:42 Uhr, ps

Beim Consumer-Electronics-Hersteller Smart Electronic wurde ein vorläufiges Prüfungsverfahren zur Insolvenz eingeleitet. Ziel ist laut Geschäftsführer Christoph Höfler die Sicherung des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze.


Beim Unterhaltungselektronikhersteller Smart Electronic wurde ein vorläufiges Prüfungsverfahren zur Insolvenz eingeleitet. Das Verfahren ist beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg anhängig. Das Unternehmen selbst hat seinen Sitz in St. Georgen.


Wie Geschäftsführer Chritsoph Höfler gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte, handle es sich bei dem aktuellen Verfahren nicht um eine Insolvenz. Vielmehr wolle man prüfen, unter welchen Bedingungen eine Fortführung des Betriebs bestmöglich zu gewährleisten wäre. Als Optionen stehen derzeit der Erhalt des bisherigen Betriebs oder eine Veräußerung des Unternehmens im Raum. Das Ziel sei laut Höfler, so viele Arbeitsplätze wie möglich bei Smart Electronic zu erhalten.
 
Smart Electronic erlangte unter anderem durch die Entwicklung des RAPS (Receiver-Automatik-Programmierungs-System)-Programmiersystems für Satellitenreceiver Bekanntheit. Das System führt automatische Aktualisierungen der Programmlisten durch, sodass der Zuschauer auch bei größeren Umstellungen von Satellitentranspondern stets alle relevanten Sender weiter empfangen kann. Ungeachtet möglicher Umstrukturierungen bei Smart Electronic soll die Aktualisierung des RAPS-Systems auch in Zukunft wie bisher weitergehen.

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