Was die Schweizer beim Fernsehen treiben

27.09.2017, 13:58 Uhr, tk

Eine Studie von Quickline zeigt, was die Schweizer gern machen, während der Fernseher läuft. Ob der Unterschied zu TV-Nutzern in Deutschland so anders ist?


Was macht der Schweizer während der Fernseher läuft? Nur auf die Mattscheibe starren? Weit gefehlt. Eine Studie der Quickline‐Gruppe brachte ganz andere Ergebnisse. So essen 63,4 Prozent der Schweizer während des Fernsehens. Fast genauso viele, und zwar 63,3 Prozent, surfen im Internet. 


Mit Chatten und Nachrichtenschreiben beschäftigen sich 52 Prozent und auf Facebook und Co. schauen 35,1 Prozent. Auch Schlafen, während der TV läuft, ist für 34,6 Prozent der Schweizer Usus. 28 Prozent shoppen online, ob sie dabei auch einen Shopping-Sender sehen, geht aus der Studie nicht hervor.
 
"Ein Unterhaltungsmedium allein, reicht nicht mehr", so Yann Steulet, Managing Director Residential bei Quickline, zum Medien-Konsum von heute. "Die meisten Menschen sieht man heute mit einem zusätzlichen, mobilen Endgerät vor dem Fernseher sitzen, einem Second-Screen. Es ist davon auszugehen, dass parallel zum Fernsehen Mails gelesen und beantwortet werden, der Austausch mit Freunden stattfindet oder ganz allgemein im Netz gesurft wird. Auch zusätzliche Informationen zu laufenden Sendungen lassen sich über den Second-Screen in Erfahrung bringen."
 
Interessant sind die Ergebnisse, wenn die Altersgruppen betrachtet werden. So essen 72,3 Prozent der 20- bis 29-Jährigen beim Fernsehen, aber nur 39,6 Prozent der 60- bis 65-Jährigen. Mit Chatten beschäftigen sich 77,6 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren. Die Gruppe der 60- bis 65-Jährigen kommt hier auf 31,3 Prozent. Und auch Sex & Selbstbefriedigung gibt es während der Fernseher läuft. Hier liegen die 20- bis 29-Jährigen mit 19,2 Prozent vorn. Menschen zwischen 60 und 65 Jahre halten sich mit "TV-Sex" zurück. Ihn betreiben nur 4,2 Prozent.
 
Für die Studie wurden 1000 Menschen aus der Deutschschweiz befragt. 

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