Weihnachten: Streaming toppt SMS und Telefon im Netz

28.12.2017, 11:11 Uhr, fp

Kunden des Düsseldorfer Telekommunikationsanbieters Vodafone haben zum Weihnachtsfest 2017 ihre Smartphones deutlich häufiger genutzt als in den Vorjahren - aber nicht für Telefon und SMS.


Allein an Heiligabend rauschten mehr als 1,2 Millionen Gigabyte Daten durchs Netz. Das sind umgerechnet fast vier Millionen zehnminütige Videos in bester HD-Qualität, informierte der Anbieter am Donnerstag.
 
Deezer, Netflix und Co. liegen voll im Trend. Die Deutschen genossen auch an den freien Tagen ihre Lieblingssongs und -filme. Vor allem an den beiden Weihnachtsfeiertagen begaben sich die Streaming-Dienste auf Triumphzug. In der Spitze streamten bis zu 120.000 Nutzer pro Sekunde an den Weihnachtstagen zeitgleich Netflix in bester HD-Qualität über das Vodafone-Netz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von rund 30 Prozent.


Ganz klassisch telefoniert wurde dagegen etwas weniger als noch vor einem Jahr. Von Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag kamen fast 330 Millionen Gesprächsminuten zusammen – rund 8 Prozent weniger als im Vorjahr. Für die bevorstehende Silvesternacht erwartet Vodafone wieder neue Spitzenwerte in seinem Mobilfunknetz. Zum Jahreswechsel werden dann voraussichtlich mehr Anrufe und Daten durch das Netz rauschen als jemals zuvor.
 
Nie strömten zudem an Weihnachten mehr Daten durch das Netz: Das Weihnachts-Selfie bei Instagram, das Skype-Telefonat mit Freunden in den USA oder der Audiogruß per WhatsApp – in Deutschland wurde dieses Jahr an Weihnachten mehr denn je mobil gesurft. Rund 3,6 Milliarden Megabytes Daten strömten vom 24. bis zum 26. Dezember durch Vodafones Mobilfunknetz. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde damit noch einmal um mehr als 45 Prozent gesteigert.
 
Messenger-Dienste wie WhatsApp machen der SMS das Leben schwer – doch die Kurznachricht in 160 Zeichen lässt sich auch im Jahr 2017 nicht unterkriegen. Zwar ging die Anzahl versandter SMS an Weihnachten im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent zurück. Vodafone-Kunden schickten an den Feiertagen aber immerhin noch mehr als 18,8 Millionen Kurznachrichten.

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