Wie wird ein Heimkino am besten eingerichtet?

15.06.2017, 10:13 Uhr, red

Das eigene Heimkino – ein Traum, den sich immer mehr Verbraucher verwirklichen. Damit das Unterhaltungsprogramm in den eigenen vier Wänden auch auf allen Ebenen überzeugen kann, finden sich hier alle wichtigen Tipps und Tricks rund um das Thema.


Von der Einrichtung bis hin zur Hi-Fi-Ausstattung, mit den richtigen Komponenten und der passenden Planung ist das perfekte Heimkino leicht umgesetzt.

Die Grundbausteine für das Heimkino


Die Grundlage für das perfekte Heimkino setzt sich aus fünf Grundelementen zusammen:
 
  • Filmausgabe
  • Bedienzentrum
  • Bildwiedergabe
  • Sound
  • Einrichtung

Den Raum richtig einrichten


    Bevor es an die Technik geht, sollte der Raum genau unter die Lupe genommen werden. Wir groß ist der Raum? Welche Möbel sind bereits vorhanden? Was wird noch benötigt, um ein echtes Kinoambiente zu schaffen? Für ein gut ausgestattetes Heimkino sind zwei Möbelstücke dabei unverzichtbar. Zum einen ist ein TV-Rack notwendig, um alle Technikkomponenten ordentlich unterzubringen. Beim Möbelexperten Livingo ist nachzulesen, welche Besonderheiten die TV-Racks ausmachen. Sie sind nicht nur ideal bemessen, um alle technischen Geräte unterzubringen, sie sind auch mit Kabelführungen und anderen Features ausgestattet.

    Neben dem TV-Rack ist es aber vor allem das Sofa, das überzeugen muss. Ob eine große Liegewiese oder eine Reihe von einzelnen Sesseln, die Wahl für die perfekten Sitzmöglichkeiten wird durch den individuellen Geschmack und den Platz im Raum bestimmt.

    Tipp
    Der optimale Sitzabstand zum Fernseher wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Je besser die Auflösung des Bildes, umso näher kann man am Bildschirm sitzen, ohne dass dabei die Bildqualität nachlässt. Je größer die Bildschirmdiagonale, umso höher muss allerdings der Abstand sein, um ein angenehmes Sichtfeld zu schaffen. Für einen 55-Zoll-TV mit einer Full-HD-Bildqualität ist ein Sitzabstand von 2,18 m empfehlenswert.

    Was ist die Filmquelle?


    Die moderne Technik erlaubt eine Reihe von Möglichkeiten für das Einspielen von Filmen und Musik:
    • Blu-ray
    • Streaming
    • DVD
    • USB

    Ohne Weiteres lässt sich sagen, dass ein Blu-ray-Player in allen Bereichen beste Qualität liefert. Die Discs sind vollgepackt mit Features und Bilder sowie Farben und auch der Sound ist einfach fantastisch. Sollen auch Online-Inhalte abgespielt werden, bietet sich eine TV-Box, wie zum Beispiel die von Apple an. Diese Boxen erlauben es nicht nur auf spezielle Online-Dienste zuzugreifen, sie sind auch für das Verbinden zu Gaming-Communities geeignet und spielen Blue-rays ab. Der Anschluss von externen USB-Datenträgern ist ebenfalls möglich. Wichtig für das Streaming ist eine stabile Internetverbindung. Um Daten in HD-Qualität verlustlos zu übertragen, ist eine Übertragungsrate von 0,5 Mbit/Sekunde empfehlenswert.

    Wo kommt alles zusammen?


    Das Heimkino bringt nicht selten eine Vielzahl von Komponenten zusammen. Filmquelle, TV-Box, Blu-ray-Player und weitere Geräte werden nebeneinander bedient. Dabei ist es möglich, mehrere Geräte zeitgleich zu bedienen – ein zwischengeschalteter AV-Receiver ist mit ausreichend Eingängen versehen, um alle Daten zu übertragen. So lassen sich unter anderem mehrere Bildschirme zeitgleich bedienen, und auch ein umfassendes Soundsystem.

    Wo spielt die Musik?


    Ein guter Sound ist für einen ungehinderten Kinogenuss wichtig. Ein 5.1-Surround-System ist dafür die beste Wahl. Hier werden fünf Lautsprecher im Raum positioniert, um einen raumfüllenden Klang zu schaffen, der von einer separaten Bassbox abgerundet wird.

    Ist es nicht möglich, das Soundsystem im Raum zu verteilen, kann eine Soundbar für einen guten Raumklang sorgen. Die Soundbar wird an das TV-Gerät angeschlossen und zumeist direkt darunter platziert. Der Sound ist natürlich nicht ein 5.1-Surround-Sound, aber besser als die einfachen TV-Boxen.

    Den passenden Bildschirm wählen


    Grundsätzlich besteht hier die Wahl zwischen einem Fernseher und einem Beamer. Auf den ersten Blick scheint der Beamer dabei die günstigere Wahl. Dies ist allerdings nicht unbedingt die Tatsache. Denn neben dem Beamer muss auch eine passende Leinwand vorhanden sein, ist die Wand nicht optimal platt und hell für die Bildwiedergabe. Darüber hinaus sind die Beamerlampen ein recht hochpreisiges Produkt, das regelmäßig zu ersetzen ist. Abgesehen davon eignen sich nur sehr bestimmte Räumlichkeiten für einen Beamer. Ein Raum muss ausreichend groß sein und sich komplett abdunkeln lassen, um ein gutes Bild genießen zu können.

    Große Fernseher gibt es in vielen Preisklassen und mit ganz unterschiedlichen Bildqualitäten. Das Neueste vom Neusten sind aktuell die Ultra-HD-Bildschirme mit Curve. Leicht gebogene Bildschirme geben Bilder in einer exzellenten Auflösung wieder. Hier ist nicht zu vergessen, dass diese Technologie nur dann wirklich Sinn macht, werden die Bildinhalte auch in UHD eingespeist.

    Fazit – Das Heimkino für jeden Geschmack


    Sind die Grundkomponenten gesichert, geht es ans Eingemachte. Wer den Raum in ein waschechtes Kino verwandelt, der kann Features wie eine Popcornmaschine oder eine Süßigkeiten-Bar integrieren. Sogar ein Vorhang für die Leinwand ist eine Option. Diese Sonderheiten sind vor allem für Räume eine tolle Option, die ausschließlich als Heimkino genutzt werden, und nicht im Alltag zur Verwendung kommen.
    Für die Planung des Heimkinos ist das Budget entscheidend. Es sollte nicht darauf verzichtet werden, eine hochwertige Elektronik zu verwenden – es muss aber nicht gleich das High-End-Produkt aus dem höchsten Preissegment sein. 

    • Gefällt mir