
- Zattoo bringt Live-Fernsehen aufs iPad - mit mehreren Haken
12.04.2011, 08:09 Uhr, ar
Die Internet-TV-Plattform Zattoo macht gemeinsame Sache mit der Programmzeitschrift TV Digital. Besitzer des iPad können bis zu 40 TV-Sender empfangen - allerdings nur per WLAN und gegen monatliche Gebühr.
Wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte, sind neben allen öffentlich-rechtlichen Sendern von ARD und ZDF über die digitalen Spartenkanäle bis hin zu den Dritten auch einige ausgewählte Privatsender wie Das Vierte, Sport 1 und iMusic über die App für Apple-Endgeräte empfangbar. Große Private wie RTL, Pro Sieben oder Sat 1 fehlen. Der integrierte EPG erlaubt die Orientierung im Live-Programm. Per AirPlay-Technologie lassen sich die Streams der Kanäle über eine Apple-TV-Box auf das heimische TV-Gerät übertragen.
Zu den Pferdefüßen gehört, dass Live-Fernsehen aus rechtlichen Gründen nicht über Mobilfunknetze unterstützt wird. Das schränkt die Einsatzmöglichkeit der App ein, weil der Tablet-PC zwingend in ein drahtloses WLAN-Netz eingebunden sein muss. Außerdem stehen dem Nutzer in der Gratis-Version lediglich vier Testkanäle zur Verfügung. Um alle Kanäle zu empfangen, fällt eine monatliche Gebühr von 3,99 Euro an. Alternativ lassen sich Pakete für drei Monate (9,99 Euro) oder ein Jahr (29,99 Euro buchen).
Das Abonnement berechtigt sowohl zur Nutzung von Zattoo auf mobilen Endgeräten als auch über den sogenannten HiQ-Service auf dem heimischen Browser, der eine höhere Bildqualität verspricht. Kritik von Nutzern verursacht hingegen der Umstand, dass für den Empfang von Free-TV-Inhalten überhaupt eine Gebühr erhoben wird. Zattoo kündigte an, in Kürze auch eine vergleichbare Applikation für das iPhone einzuführen.
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camouflage · Gold Member · DF-Forum
Wozu soll das gut sein? Wenn es eh nur über wlan funktioniert, kann ich auch gleich den TV einschalten. Da bleib ich lieber bei JTv.

Branchenkennern in der Schweiz ist klar, dass Zattoo jetzt nach Deutschland expandieren muss, da ja erst kürzlich im Heimmarkt Schweiz einige Chancen vertan wurden, selbst aqueriert zu werden, so wie es die dortige Konkurrenz vorgemacht hat.
In der Schweiz hat Zattoo ja ausser Tamedia keinen wirklichen strategischen Partner gefunden (über die Gründe soll hier nicht spekuliert werden), was jedoch wiederum die Zusammenarbeit mit TVDigital erst möglich gemacht haben könnte.
Der CEO von Zattoo, Beat Knecht, hat sich ja selber schon zum Thema vertane Acquistionsmöglichkeit von Zattoo geäussert. Siehe zB:
Zattoo News | Zattoo News
In der Schweiz hat Zattoo ja ausser Tamedia keinen wirklichen strategischen Partner gefunden (über die Gründe soll hier nicht spekuliert werden), was jedoch wiederum die Zusammenarbeit mit TVDigital erst möglich gemacht haben könnte.
Der CEO von Zattoo, Beat Knecht, hat sich ja selber schon zum Thema vertane Acquistionsmöglichkeit von Zattoo geäussert. Siehe zB:
Zattoo News | Zattoo News






























