
- Dan Aykroyd: Der "Blues Brother" wird 60
30.06.2012, 15:16 Uhr, Chris Melzer/ps
Mit "Blues Brothers" erlangte er Weltruhm und Kultstatus. Später überzeugte Dan Aykroyd in "Ghostbusters" neben Bill Murray und Sigourney Weaver und sogar eine Oscarnominierung gab es für den witzigen Kanadier aus Ottawa. Am 1. Juli wird Akroyd 60.
Es ist ruhig geworden um
Eigentlich kommt der Kanadier aus einem sehr ernsthaften Haushalt. Vater Samuel war Berater von Premierminister Pierre Trudeau. Dan ging in Ottawa auf katholische Schulen und wollte Priester werden, studierte dann aber Kriminologie und Soziologie - und brach ab. Denn die Liebe zum Blues hatte ihn die Kunstszene eintauchen lassen. Da fiel er allerdings nicht als Musiker, sondern als Komödiant auf.
Mit Erfolg. Es sprach sich herum, dass da ein witziger Kanadier in der netten, aber nicht gerade großartigen Hauptstadt Ottawa ist. Mit 23 wurde er mit einer Show mit drei Buchstaben berühmt, die seit 40 Jahren die Krone für junge Komödianten sind: "SNL - Saturday Night Live", die legendäre NBC-Comedyshow aus New York.
Seit 1975 läuft sie, fast jeden Samstag, immer 90 Minuten. John und
In der Zeit lernte Aykroyd auch
Es wurde Aykroyds größter Erfolg. Eine der schmerzhaftesten Erfahrungen kam zwei Jahre später: Belushi wurde in einem Hotelzimmer gefunden. Tot. Drogen. Mit gerade 33. Er habe den Tod seines besten Freundes erst bei dessen Beerdigung begriffen, sagte Aykroyd. "Es fing an zu schneien - und die Ironie des ganzen - schließlich ist er an Schnee gestorben... da sind mir die Knie eingeknickt."
Aykroyd machte weiter, schließlich ist er ein Arbeiter in Sachen Comedy. Als Kind war er von seinem Großvater und dessen Glauben an den Spiritismus fasziniert, als Erwachsener wurde er Geisterjäger. "
Danach wurde Aykroyd ein Mann für Nebenrollen. Als gestresster Sohn bekam er für "
Aykroyd ist längst US-Amerikaner, doch auf seine Heimat lässt er nichts kommen. Mit seiner Frau Donna Dixon, mit der er in "Spione wie wir" spielte, und seinen drei Töchtern ist er regelmäßig in Kanada. Und er fährt am liebsten Zug. "Ich fahre quasi durch die Hinterhöfe der Leute und sehe, wie ihr Alltag aussieht", sagte er dem "Focus". Auch in Deutschland. "Ich liebe es: In den Zug steigen, losfahren und so lange wie möglich sitzen bleiben. Es könnte tagelang so gehen."































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