[jv] Hamburg - Der Ausbau des digitalen Antennenfernsehens DVB-T schreitet nach Ansicht von ARD und ZDF erfolgreich voran.
Nachdem DVB-T in der Region Ostbayern am 6. Dezember und in den Regionen Cottbus sowie Frankfurt/Oder am 12. Dezember gestartet ist, können jetzt schon mehr als 75 Prozent der Bundesbürger DVB-T-Programme empfangen, teilte die so genannte Task Force DVB-T Deutschland der Sender am Mittwoch in Hamburg mit.
Via DVB-T können digitale TV-Bilder oder Datendienste von Mini-Fernsehern auch unterwegs über eine bleistiftgroße Stabantenne eingefangen werden
"Nach der Auswertung der positiven Akzeptanzstudien und nach vielen Gesprächen mit der Industrie schätzt die Task Force DVB-T Deutschland von ARD und ZDF, dass inzwischen weit mehr als sieben Millionen DVB-T Empfänger in Deutschland verkauft wurden.", sagt der Leiter der Task Force, Thorsten Mann-Raudies.
Die Terrestrik weise von allen Übertragungswegen mittlerweile den höchsten Digitalisierungsgrad auf: Knapp 60 Prozent der terrestrischen Haushalte empfange ihr Fernsehprogramm bereits digital. Dies sei der höchste Digitalisierungsgrad aller Übertragungswege. Schätzungen zufolge seien hierzulande bislang weit mehr als sieben Millionen Empfangsgeräte verkauft worden.
Die Versorgung mit dem digitalen Antennenfernsehen sollen laut dem Gremium im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden. Unter anderem kämen Regionen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen hinzu. ARD und ZDF wollen bis Ende 2008 mindestens 90 Prozent der Bevölkerung mit DVB-T versorgen. (ddp/jv)
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