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06.03.08

ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe

[ha] Saarbrücken/München - Als Zielgruppe hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Jugend von heute bereits entdeckt. Doch die Annäherung zwischen beiden gestaltet sich noch schwierig.

Erste Schritte wollen ARD und ZDF mit der Ausweitung ihrer Internetangebote erreichen, wofür es von vielen Seiten unter dem Aspekt der Gebührendiskussion heftige Kritik gegeben hat. Die ARD hat die Strategieplanung nun zum Thema in einer Fachtagung gemacht.
 
"Eine zielgerichtete Ansprache der Jugend ist für die ARD von großer strategischer Bedeutung. Will die ARD ihren gesellschaftlichen Auftrag weiterhin erfolgreich erfüllen, ist es dringend erforderlich, dass eine schlüssige ARD-Gesamtstrategie entwickelt wird", betonte Volker Giersch, Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz, in München. Dabei weicht die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt von ihren Internetplänen nicht ab: "Es ist deutlich geworden, dass die Ansprache der Jugend in den Planungen der ARD Priorität haben muss. Dazu ist eine originäre Online-Ermächtigung erforderlich. Ansonsten können jugendaffine Formate nicht umgesetzt und die Ziele nicht erreicht werden."

Die Arbeitsgemeinschaft öffentlich-rechtlicher Rundfunksender betrachtet auch Handy-TV als Ansatzpunkt, um die eigenen Angebote der jungen Zielgruppe besser anzupassen. Die klassischen Medien - Radio und Fernsehen - sollen dem aber nicht nachstehen.
 
 
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Kommentare
 
#1 von arte-neu >> 6.3. 2008 >> 11:19
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Wie darf ich mir das vorstellen: Wird der WDR seine Singlebörse jetzt unter dem Dach der ARD bundweist anbieten? Gibt es eine öffentlich-rechtliche Form von YouTube? Vielleicht gibt es bald Blogs/Foren zum Thema DigitalFernsehen. Ein Forum ohne Online-Werbung, ist toll, brauchen wir die DF nicht mehr.

Wie wäre es, wenn eine Rundfunkanstalt die Zielgruppe mit Rundfunkprogrammen anspricht? - Ist das so ungewöhnlich.

Woher kommt die ungewohnt energiegeladene Bemühung um diese Zielgruppe?

Sollen die Jugendlichen jetzt für eine Scheinbegründung zur Ausweitung des Internets herhalten?

Kann man Jugendliche nur durch das Medium Internet erreichen, und wenn dem so ist, wird man sich um andere Zielgruppen genauso spezifisch ansprechen? Zum Beispiel viele Buch- und Zeitungsleser. Können wir in naher Zukunft mit einer ÖRR Zeitung / Zeitschrift rechnen?

Kann man Jugendliche auch via Mobilfunk und Computer erreichen? - Wenn ja, man gibt es den ersten ÖRR-Mobilfunkvertrag/PrePaid Karte? Oder den ersten ÖRR-Computer?

Und noch eine Frage: Sind die neuen / verstärkten Internetaktivitäten der ARD bereits in der neuen Gebührenerhöhung eingeplant oder ist mit einer weiteren Gebührenerhöhung zu rechnen, bzw Werbeausweitungen?
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#2 von Sebastian2 >> 6.3. 2008 >> 12:06
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Wieso sollte die ard die singlebörse von 1live übernehmen?
Außerdem müsste dann auch die dazugehörige sendung übernommen werden.

Aber schon witzig wie man sich über so ein 10 € script das auf einen vorhandenen server läuft so aufregen kann.


mediateheken?


foren und mitarbeiterblogs gibt es doch schon?


Und wie funktioniert das wenn die Jugend zum größtteil das fernsehen durchs internet ersetzt?


Klar weil der ÖRR mit der Zukunft geht und das Internet bedient werden wir in 2 Monaten eine ÖRR Zeitschrift finden, in 4 monaten einen ÖRR PC mit eigener firma. usw...


Die ARD darf summe X ihrer gebühren für das Internet benutzen.

Und es gibt auch kein anzeichen dafür das diese summe erhöht wird.
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#3 von arte-neu >> 6.3. 2008 >> 12:30
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Wieso? Was für eine Sendung? Die Webseite des WDR kann problemlos auf die ARD Seiten transferiert werden, die Werbung dafür bundesweit erfolgen.

Was ist an Deiner Antwort falsch? Was sagt man den kommerziellen Anbieter, denen das Geschäft erschwert bis zu unmöglich gemacht wird? Eine Wettbewerbsverzerrung.
a) die kommerziellen Anbieter müssen sich durch Werbung und Mitgliedergebühren refinanzieren. Die Kunden nehmen gerne ein Angebot an, welches a) werbefrei und kostenlos ist. Das kann kein kommerzieller Anbieter.
Ich nenne das eine Wettbewerbsverzerung.
Was hat eine Mediathek mit YouTube zu tun? Kann ich bei der ZDF Mediathek auch meine eigenen Beiträge uploaden? Das wäre mir neu. Der Vergleich Mediathek mit YouTube oder MyVideo ist einfach unpassend.
So etwas wie die DF wird es wohl noch nciht geben, sonst wärest Du wahrscheinlich nicht hier.
Ich verstehe diese Logik nicht. Was wenn die Jugend das Internet durch Spielekonsolen ersetzt, sollen dann ARD und ZDF Spielekonsolen auf dem Markt bringen, wenn sie die Jugendlichen erreichen wollen. ARD und ZDF sind Rundfunkanstalten und haben sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Es gibt keinerlei Bedarf eines öffentlich rechtlichen Print und Internetaktvitäten der ÖRR. Wenn es öffentlich-rechtliche Videoportale geben sollte, werden dann neuerdings YouTube und MyVideo und Co durch die LMA kontrolliert? So wie die Privaten Rundfunkanstalten.
Sorry, dann hast du den Artikel nicht verstanden, denn das passiert doch gerade. Singlebörse und Videoportale???? Hallooooo? Was hat das mit dem Auftrag des ÖRR zu tun? Die Antwort: Nichts. Ebenso wenig wie eine ÖRR Zeitung oder ähnliches.

Davon bin ich fest überzeugt. Warum darauf verzichten, kostet doch nicht viel. Die Beiträge und das Korrespondentennetz existiert ja schon. Jedeglich die Druckkosten und die Verteilung der Zeitung würde etwas kosten. Das könnte problemlos durch 1 € mehr Gebühren finanziert werden. Die Pommes an der Ecke kosten mehr.


Wenn die Gebühren von 17,03 auf 17,98 erhöht werden, erhöht sich entsprechend auch der Anteil für die Online-Ausgaben? Ich denke, ja!
Die Antwort: Ja, es gibt Anzeichen für eine Erhöhung der Summe für Onlinekosten, genauer gesagt, mit jeder Gebührenerhöhung.
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#4 von Sebastian2 >> 6.3. 2008 >> 12:46
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Es handelt sich aber nicht um die wdr seite sondern um die 1live webseite. Mit Bezug auf eine radio sendung.


Klar ein billiges 10 € mit Bezug auf eine radiosendung verzerrt den wettbewerb so das alle anderen irgendwann pleite gehen .

Verzerrt "domian" den wettbewerb unter psychatern auch so?


Auch beim ZDF gibt es Möglichkeiten für sendungen beiträge upzuloaden usw.
Einfach mal auf die zdf seite gucken.


Ne aber foren in bezug auf sendungen usw.


Der Vergleich hinkt.
Die Jugend lungert nunmal im Internet herum. Und es ist doch nur der logische schritt ausgewählte sachen nun auch dort anzubieten um diese gruppe mehr anzusprechen.

Eine spielekonsole oder ähnliches sind damit doch nicht zu vergleichen.


Der ÖRR muss konkurenzfähig sein. Und das ist man definitiv nicht wenn man das Internet ignoriert.

Außerdem scheinen die Politiker auch anders zu denken. Sonst würden sie dem ÖRR nicht ganz offiziell bestimmte Mittel der Rundfunkgebühr fürs Internet zugestehen.


Warum sollten sie das?


Natürlich hat das damit nichts zu tun. Nur ganz aufs Internet und die Zukunft sollte der ÖRR auch nicht verzichten.

Im artikel steht aber NICHTS von singlebörse, youtube und co. Das stammt alles aus deiner Fantasie und nennt man auch spekulation.


Ihr kommt immer mit diesen unnötigen Zeitungsvergleich wenn ihr das toll findet...


Imho ist der Betrag ein FESTER ohne Bezug in %.

Die Gebühren wurden jedenfalls in den letzten Jahren noch nie wegen "mehr internet" erhöht. Und dadran wird sich definitiv auch nichts ändern.


Hier geht es doch nicht um singlebörse und co.
Hier geht es dadrum das "Fernsehen" ins Internet auszuweiten und somit den Jugendlichen durch das Internet sendungen näher zu bringen.


Aber was solls. auf den 6ten GEZ streitthread in dieser woche kann ich verzichten.
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#5 von LHB >> 6.3. 2008 >> 13:50
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
arte-neu will am liebsten 1 öffentlich-rechtliches programm, daß den ganzen tag nur staubtrockene kultur und schulfernsehn bringt ! am besten noch s/w und mono, ohne videotext, ohne VPS, ohne alles, weil das ist alles ja nur geldverschwendung...wahrscheinlich auch noch in 30 zeilen gesendet, das reicht völlig...
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#6 von _MR_ >> 6.3. 2008 >> 14:00
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Wenn die GEZ Gebühr dann auf einen Euro gesenkt wird, hätte ich persönlich nichts dagegen. Ich schaue den ÖR Mist eh nicht.
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#7 von Sebastian2 >> 6.3. 2008 >> 14:06
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Nur was bringt es 16 € zu sparen wenn die Konsequenzen bedeuten könnten das man dann für das aktuelle angebot was im freeTV läuft dann im payTV für 20 € abbonieren muss?

Ich kriege auch keine rente mehr könnte man von mir aus auch kürzen. Und die Krankenkasse liefert mir auch immer weniger fürs Geld kann auch abgeschafft werden. Gibt ja noch die Privaten...

Es gibt genug Fälle wo man etwas abschaffen könnten weil man es nicht nutzt.

Aber ich finde es wunderbar das es einige hier gibt die Kultur, Politik, Nachrichten usw. als Mist abstempeln .

Und dann kritisiert man an mir das ich das forum für immer schlechter empfinde...
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#8 von _MR_ >> 6.3. 2008 >> 14:19
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Gewöhn dich einfach daran, das nicht alle deine Meinung vom perfekten ÖR System teilen.

Mich nerft am ganzen System vor allem eins: Ich darf zahlen, ohne irgendetwas davon zu nutzen. Das ist, als müsste ich bei jeder Kneipe, an der ich vorbei gehe, 5 Euro zahlen, weil ich ja ein Bier trinken könnte.

Ich schaue TV, weil ich mich entspannen will. Daher beschränke ich mich auf US Filme und Serien, ganz selten einmal Nachrichten (ich informiere mich per Internet, wo ich die Informationen wesentlich neutraler bekomme). Mit deutschen Produktionen kann ich zumeist nichts anfangen (Ausnahmen Cobra 11 und Post Mortem). Kultur und Anspruch interessieren mich ebenfall nicht (meine Arbeit ist anspruchsvoll genug) und mir Sport kann ich überhaupt nichts anfangen. Dennoch werde ich gezwungen, für etwas zu zahlen, was ich nicht nutze.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin gerne Bereit, für TV zu zahlen. Ich hab kein Problem, jeden Monat 20 Euro für mein Premiere Abo zu zahlen. Dort bekomme ich allerdings ein Programm geboten, mit dem ich etwas anfangen kann und das ich reichlich nutze.
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#9 von Sebastian2 >> 6.3. 2008 >> 14:22
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
Die Meinung teile ich.

Ich halte nur nichts von unnötigen Vergleichen wie diese hier:





Das hat ein sozialstaat nunmal (leider) so an sich.
Wir zahlen für vieles wo Geld verschwendet wird, was man nicht nutzt oder was man nicht braucht.

Ich persönlich verstehe nur einfach nicht warum das gerade bei der Rundfunkgebühr so schlimm ist.
Der einzige Unterschied ist doch nur die Rechnung.
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#10 von LHB >> 6.3. 2008 >> 14:34
AW: ARD: Internet ist der Zugang zur jungen Zielgruppe
solltest du vielleicht aber mal !
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