Waitz fordert Umstrukturierungen für Sponsoringverbot bei ARD und ZDF

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Christoph Waitz, verlangt Umstrukturierungen, um Ausfälle bei den öffentlich-rechtlichen Sendern durch das Verbot von Sponsoring auszugleichen.

„Wie die Gesamtwirtschaft müssen auch ARD und ZDF ihre Effektivität steigern“, so Waitz im Interview gegenüber DIGITAL FERNSEHEN. „Durch Umstrukturierungen im Budget können die zehn Millionen Euro für den Drei-Stufen-Test finanziert werden. Zumal das Gesamtvolumen der den Öffentlich-Rechtlichen zur Verfügung stehenden Gebühreneinnahmen über acht Milliarden Euro beträgt“.

Hinzu komme, dass die Kostenbelastung der Rundfunkanstalten abgewogen werden müsse „gegen den wirtschaftlichen Schaden, der durch die gebührenfinanzierte Marktverzerrung verursacht werden könnte“, sagte Waitz.
 
Gleichzeitig machte der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion klar: „Ich mache mir keine Gedanken über Finanzierungsmodelle. Mich beschäftigt, wie durch Restrukturierungen, Fusionen von Sendeanstalten und echter Kontrolle und Pooling des Beschaffungswesens Kosten nachhaltig reduziert werden können“. [ar]

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