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28.08.09

Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt

[ak] Darmstadt - Rechtzeitig zur IFA erschien kürzlich die Delphi-Studie "Fernsehen 2012 - strategische Zukunftsperspektiven". Sie beschäftigt sich mit der mittelfristigen Zukunft des Fernsehens und wurde von der Mediarise GmbH durchgeführt.

Für die Studie wurden rund 120 Tiefeninterviews mit Entscheidern aus den Bereichen Content-Produktion, Sender, Portale, Programm-Empfehlung, Werbung, Netzbetreiber und Endgerätehersteller geführt, berichtet die Mediarise GmbH. Ralf Becker, einer der Autoren, weist darauf hin, dass dem Fernsehen keine Revolution bevorsteht. Er vermutet, dass im Jahr 2012 noch 70 Prozent der Nutzung noch klassisch lineares Fernsehen sein werde.

Nach Einschätzung der Autoren werde es mittelfristig sowohl zu einer Konsolidierung in der Produktionslandschaft, als auch zu einer fühlbaren Veränderung der Programminhalte kommen. Diese Veränderung werde, verbunden mit Ärgernis über die kommende Grundverschlüsselung, die Zuschauer zu neuen Nutzungsformen wie Pay-TV oder Video-on-demand motivieren.

Die für Video-on-demand erforderliche internetfähige TV-Ausstattung, Set-Top-Box oder hybride TV-Geräte, wird bis Ende 2012 in 31 Prozent der Haushalte verfügbar sein. IPTV werde von hybriden Geräten verdrängt.
 
 
 
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Kommentare
 
#1 von nmmicha >> 28.8. 2009 >> 16:48
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Da bin ich doch mal gespannt, ob es 2012 in diesem Land noch Pay-TV gibt.
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#2 von Mustermaus >> 29.8. 2009 >> 13:01
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Na sicher wird es auch über 2012 hinaus Bezahlfernsehen geben. Rundfunkzwangsgebühren, die vermutlich ab 2013 auch auf PCs in voller Höhe erhoben werden, werden Inkassounternehmen á la GEZ weiter fleissig und auch gern mehrfach Gebühren eintreiben. Das werden sich die sogenannten Öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten kaum nehmen lassen. - Da lob ich mir geradezu jene Bezahlsender, für oder gegen die ich mich entscheiden kann.
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#3 von Premier4All >> 29.8. 2009 >> 13:12
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Es wird immer ein Unternehmen geben das Geld verdienen will!
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#4 von Manfred Z >> 29.8. 2009 >> 14:48
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Ein kluger Kopf hat sinngemäß gesagt:

"Die Erstellung von Prognosen ist mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, insbesondere, wenn es sich um die Zukunft handelt."
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#5 von Alfred Neubauer >> 29.8. 2009 >> 14:53
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Ich bin mir ziemlich sicher, daß ARD und ZDF auch 2012 noch existieren werden.
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#6 von Terranus >> 29.8. 2009 >> 16:04
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
...sowie Kabel TV, ist ja auch PayTV. Bei Sky ist es aber am unsichersten. Kommt drauf an, ob die Zinsen so niedrig bleiben. Wenn ja, wird's wohl sky weiter geben...
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#7 von Berliner >> 29.8. 2009 >> 17:08
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Das bestätigt doch die These dass es kein PayTV mehr gibt. Weil Geld verdienen kann man damit in Deutschland nicht.
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#8 von Mustermaus >> 29.8. 2009 >> 18:08
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Aber sicher gibt es jetzt und auch in Zukunft PayTV - und Geld wird auch reichlich damit verdient. Der Bürger zahlt zwangsweise an die Öffentlichrechtlichen Sender. Das Geld geht zwar nicht unbedingt für das Programm allein drauf. Da gönnen sich Intendanten großzügige Saläre, da werden Geburtstagsfeiern von Ministerpräsidenten finanziert oder wie man gerade aktuell festgestellt hat, verstehen das wie z.B. im Falle der NDR-Fernsehfilmchefin Doris Heinze manche als Option, ihren Angehörigen oder Partei-Seilschaften Jobs zuzuschustern.
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#9 von amsp2 >> 29.8. 2009 >> 19:29
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Warum nicht? Letztendlich ist es eine Frage der Zeit. Die freiempfangbaren Programme werden immer schlechter und es wird vermutlich zu einer Bereinigung kommt.
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#10 von Mustermaus >> 29.8. 2009 >> 20:02
AW: Studie: Bis 2012 weitere Konsolidierung im Fernsehmarkt
Wer noch Hoffnung hat, daß sich da was ändern könnte, sollte sich mal die Vorstellungen der großen Volksparteien anschaun. Der nächste Rundfunkgebührenstaatsvertrag ist für 2013 in Vorbereitung. Durch die Bank, von SPD zu CDU, Grünen und Linken, wollen alle weiter festhalten am Rundfunkgebührenzwangsmodell. Abschaffen will die FDP wenigstens die GEZ und statt dessen ein Steuermodell einführen. Das wäre sicherlich genausowenig oder genausoviel staatsfern wie das derzeitige Modell, würde aber an einer grundsätzlichen Zwangsgebühr nichts ändern. Die demographischen Entwicklung wird in keiner Weise irgendwo bedacht. Lieber denkt man über neue Fernsehprogramme, größere Internetangebote und höhere Gebühren nach.
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