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05.11.09

CDU und FDP uneins über GEZ-Reform

[mh] Leipzig - Das geräteabhängige Gebührenmodell hat ausgedient. Darüber sind sich CDU und FDP einigt - allerdings nicht über das zukünftige Rundfunkgebührensystem.

Während die Union die Rundfunkgebühr pro Haushalt bzw. Unternehmen erheben will, favorisieren die Liberalen eine personenbezogene Medienabgabe. Diese soll von jedem Volljährigen mit eigenem zu versteuernden Einkommen entrichtet werden. Das berichtet DIGITAL INSIDER in seiner neuesten Ausgabe.
 
Nach Worten des medienpolitischen Sprechers der FDP, Christoph Waitz, würde die Medienabgabe monatlich zwischen neun und elf Euro betragen, ausgehend vom jetzigen Gebührenaufkommen von rund acht Milliarden Euro. Die Rundfunkgebühr würde also sinken. Die FDP will die Medienabgabe allerdings über die Finanzämter einziehen lassen, was wiederum an der Staatsferne des Gebührenmodells zweifeln lässt.
 
Uneins sind sich die Regierungsparteien auch in Fragen zur Konzentrationskontrolle in den Medien und zur Durchführung des 3-Stufen-Tests. Wo die Unterschiede liegen und welche Gemeinsamkeiten CDU und FDP in Sachen Medienpolitik besitzen, lesen Sie im aktuellen DIGITAL INSIDER. Weitere Informationen finden Sie unter www.digital-insider.de.
 
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Kommentare
 
#1 von osgmario >> 5.11. 2009 >> 10:02
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
wenn ich den quatsch mit der staatsferne schon lese. kirchensteuer wird auch vom finanzamt eingezogen, wenn man sie denn zahlt. kirche und staat sind aber auch getrennt.
wartet ab, neues modell, wird noch teurer als bisher. ich sehe das schon ganz deutlich. ist doch immer so wenn hier was reformiert wird.
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#2 von stargazer01 >> 5.11. 2009 >> 10:46
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Auch wenn immer alle über die FDP motzen, die Partei will vieles einfacher machen und weniger verwalten. Aber da ist das Geschrei dann gross. Dabei ist das Finanzamt als Behörde schon existent und es muss nix neues her, wenn man wirklich die GEZ abschaffen will. Aber das ist wohl zu einfach in unserem Verwaltungsmoloch, äh will sagen Staat.
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#3 von Peter-HH >> 5.11. 2009 >> 10:53
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Das Argument mit der Staatsferne halte ich auch für vorgeschobenen Unsinn. Die Zahlungsverpflichtung der Rundfunkgebühr ergibt sich nunmal nicht aus dem Vertragsrecht (dann könnte man ja kündigen), sondern aufgrund von Verordnung/Gesetz/Staatsvertrag (oder so - ich bin kein Jurist).

Das jetzige GEZ-Modell ist doch einfach krank. Die Rundfunkgebühr ist staatlich verordnet, darf aber nicht vom Staat eingezogen werden sondern von einer Inkassogesellschaft. Alter Schwede...

Da können wir ja froh sein, dass die Mehrwertsteuer direkt an der Kasse draufgeschlagen wird und keine staatliche Inkassofirma wöchentlich zur Hausdurchsuchung ins Haus kommt und kontroliert, ob man auch alle Bons zwecks Steuererhebung beim Finanzamt abgeben hat ...

Ok, das hinkt und eine Gebühr ist etwas anderes als eine Steuer - in der Praxis ist es aber irgendwie auch egal, ob nun etwas eine Abgabe, eine Steuer oder eine Gebühr ist.
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#4 von AllBlackNZ >> 5.11. 2009 >> 11:46
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Das was die FDP vorschlägt ist perfekt. Ich würde bei 11EUR sogar die Diffenrenz zum jetzigen sparen. Und ich finde auch das man das übers Finanzamt einziehen kann, so spart man sich einen Verwaltungsapparat der Unsummen verschlingt und viel Personal, dass mal versucht in Deine Wohnung zu kommen, ob auch alles brav angemeldet ist.
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#5 von Premier4All >> 5.11. 2009 >> 12:09
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Kann man die GEZ dann von der Lohnsteuer absetzen?
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#6 von XL-MAN >> 5.11. 2009 >> 12:23
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Meine Frau und ich müßten dan 2 x 11 Euro abdrücken. Also 22 € !!
Jetzt sind es 17,98 Euro. Jeden Monat 4 Euronen mehr. Naja perfekt ist was anderes.
Die Singlehaushalte würden profitieren.
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#7 von Mich@ >> 5.11. 2009 >> 12:32
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
der Einzug der Kirchensteuer kostet jetzt schon viel mehr als die GEZ an sich selbst und dabei haben die viel mehr "Kundschaft" und Gebühren zu verwalten.Die FDP macht alles nur auf den ersten Blick viel einfacher und denkt nie Sachen bis zu Ende.
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#8 von Peter-HH >> 5.11. 2009 >> 13:17
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Bei der Gelegenheit könnte man auch mal prüfen, ob man den von Sozialhilfeempfängern nicht auch wenigstens 3 oder 5 Euro kassieren könnte.
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#9 von Lord Dragon >> 5.11. 2009 >> 13:19
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Es gibt auch Leute, die keine Steuererklärung abgeben müssen. Die werden dann auch nichts zahlen müssen??? Menschen mit Lohnsteuerklasse I und IV müssen ja keine Steuererklärung abgeben. Auch Millionäre, die von Zinsen leben und nur Abgeltungssteuer zahlen müssen auch keine Steuererklärung abgeben. Auch Auszubildende zahlen keine Steuer.
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#10 von Peter-HH >> 5.11. 2009 >> 13:28
AW: CDU und FDP uneins über GEZ-Reform
Darum halte ich das CDU-Model der Haushaltsabgabe auch für gerechter.
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