[jb] London - Die britische Pay-TV-Plattform BSkyB hat die Ansätze von BBC für die geplante Plattform Canvas, die Internet-TV ermöglichen soll, erneut kritisiert.
Sky bezeichnete die Ankündigung der Betreiber, den Dienst für andere Sender zu öffnen, als leeres "Lippenbekenntnis". Dies berichtet das Branchenportal "Broadband TV News".
Ebenso kritisierte der Bezahlsender die Verwendung öffentlicher Gebührengelder zur Schaffung einer dominanten Position im Video-on-Demand-Geschäft, die nicht öffentlich-rechtlich organisierte Medienanstalten ausschließe. Die BBC halte weiterhin daran fest, die Plattform für Dritte zu öffnen. Des Weiteren wolle man auch anderen Privatsendern einen Einstieg als Gesellschafter in das bisherige Joint-Venture-Projekt der BBC, ITV, Five und der British Telecom ermöglichen.
Laut BSkyB befinde sich BBC als gebührenfinanzierte Sender in einer einzigartigen, privilegierten Funktion. In seiner derzeitigen Form widerspreche die Plattform Canvas dem gesetzlichen Auftrag, angemessene und nicht den privatwirtschaftlichen Wettbewerb behindernde Dienstleistungen zu erbringen. Sky fordert die Medienhüter auf, dass Projekt zu stoppen oder zumindest die BBC und die Gebührengelder aus der Gleichung herauszunehmen, meldet das Portal. Bereits im Mai dieses Jahres hatte Sky die technische Sicherheit des Konzepts bemängelt (DF berichtete).
AW: BSkyB setzt Kritik an TV-Plattform Canvas fort Und es wird nach einem Sieg der Konservativen eh eine noch weitaus Murdoch freundlichere Politik geben als die Labour Party sie betrieben hat (schließlich wusste Murdoch sich seinerzeit rechtzeitig mit Blair und Brown einig), dann muss David Cameron für die murdochsche Unterstützung zahlen. OFCOM soll abgeschafft werden, der BBC Trust ebenso, die BBC soll weniger Geld bekommen und die Aktivitäten eingeschränkt werden, und der ITV Anteil darf dann wohl auch von Murdoch aufgestockt werden. Das britische TV wird dann soviel Murdoch TV wie es die Presse schon ist und der Bürger darf zahlen, zahlen, zahlen nur direkt an Murdoch nicht mehr an die BBC.
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