[vo] Nürnberg - Mit einem Umsatz von 10,6 Milliarden Euro durchbrach die Unterhaltungselektronik - nach 9,8 Milliarden im zweiten Quartal - wieder die zehn Milliarden-Marke.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist ein Rückgang von 6,9 Prozent zu verzeichnen, berichtet die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) laut GFK Temax. In Österreich, Deutschland und Italien entwickelte sich demnach der Umsatz im dritten Quartal positiv und damit weit besser als in den übrigen westeuropäischen Ländern. Trotzdem bleibe auch hier der Umsatz in den ersten neun Monaten noch stabil oder negativ.
Die Wachstumstreiber im Bereich der Unterhaltungselektronik kommen der GFK zufolge aus dem Fernsehumfeld. Besonders positiv zeigten sich zwei Trends: erstens die Nachfrage der Konsumenten nach höherer Bildqualität (LCD-Fernseher mit LED, Full HD oder 200HZ-Technologie) und zweitens der Bedarf an entsprechend hochwertigen Bildquellen (Set-Top-Boxen, Blu-ray-Player, eingebaute HDTV-Empfänger und Internetfähigkeit).
Trotz der positiven Trends beim Verkauf von großen LCD- und Plasma-TVs mit modernster Display-Technik (Full HD) und eingebauten Digitalempfängern habe der erhebliche Preisverfall in allen TV-Segmenten zu einem wiederholten Umsatzrückgang in Westeuropa geführt.
Der Bedarf der Konsumenten hingegen wachse weiter, was die verkauften Stückzahlen belegten. Die große Nachfrage nach digitalen Set-Top-Boxen und Blu-ray-Playern belege den Wunsch nach digitalen und HDTV-Inhalten. Speziell im italienischen Markt sei durch die Abschaltung des analogen Fernsehens in vielen Regionen die Nachfrage nach Fernsehgeräten und Set-Top-Boxen enorm gefördert worden.
Der GFK Temax ist ein vom Sektor Retail and Technology geschaffener Index zum Markt der Technischen Gebrauchsgüter.
AW: Studie: Fernseher sind Wachstumsmotor Hierzulande aber wohl eher für den Handel als als Produktionsstandort, oder?
Wer stellt denn noch TV Geräte in Deutschland her?
Loewe, Metz, Technisat. Sonst noch wer?
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