[mw] Berlin - Immer mehr Menschen nutzen verschiedene Medien gleichzeitig. Laut einer Studie sind dabei Teenager besonders multitaskfähig.
Eine Studie von Viacom Brand Solutions, der Sales Unit von MTV Networks Germany hat das Medienverhalten von jungen Leuten im Alter von 14 bis 29 Jahren untersucht.
Danach ist die zeitgleiche Nutzung verschiedener Medien bei jungen Leuten weit verbreitet: 26 Prozent der TV-Nutzung findet parallel zu anderer Mediennutzung statt. Selbst in der Hauptsendezeit wird zeitgleich im Internet gesurft (60 Prozent). Aber auch DVDs (16 Prozent) und Web-TV (14 Prozent) werden parallel zum Fernsehkonsum genutzt.
Dabei stellte die Studie einen Trend fest: Je jünger die Zuschauer, desto ausgeprägter ist die zeitgleiche Anwendung verschiedener Medien. Bei den 14-19 Jährigen sind es ein Drittel, in Alter von 20-24 Jahren 30 Prozent und bei den 25-29 Jährigen noch 18 Prozent. Bei den "MTV Heavy Viewern" ist dieses Phänomen sogar noch stärker ausgeprägt. Bei 14- bis 19-Jährigen nutzen 44 Prozent die Medien gleichzeitig, bei 20- bis 24-Jährigen 46 Prozent und im Alter von 25 bis 29 Jahren 26 Prozent.
Die Leisure Time Studie zeigt, dass sich die Präferenzen und die Intensität der Mediennutzung an Wochentagen im Vergleich zum Wochenende stark unterscheiden. Am Sonntag wird beispielsweise wesentlich mehr Fernsehen geschaut und Musik gehört, als in der Woche.
An Wochentagen wiederum ist laut Studie die Web-TV-Nutzung weit höher als an Wochenenden. Im Tagesverlauf gibt es beim Internet-Surfen im Gegensatz zum Fernsehen keine Primetime, stattdessen steigt die Internet-Nutzung im Tagesverlauf leicht an. Beim Fernsehen gibt es auch bei Jugendlichen die "klassische" Primetime. Auch das Web-TV wird im Tagesverlauf wie normales Fernsehen genutzt.
AW: Studie: Je jünger desto multitaskfähiger Der Mensch ist nicht multitaskfähig, weder Männer noch Frauen. Das Gerücht wurde doch längst wiederlegt. Das einzige was sich unterscheidet ist die Selbsteinschätzung, der eine Mensch merkt dass er nicht multitaskingfähig ist, der andere merkt es nicht. Jedenfalls müssen alle Gehirne zwischen verschiedenen Aufgaben umschalten, und das kostet Zeit und Leistung. Der alte Spruch "Wer alles macht, macht nichts richtig" scheint sich jedenfalls zu bestätigen.
Wer also verschiedene Medien zur gleichen Zeit konsumiert, bekommt alles nur noch zur Hälfte oder weniger mit, die Aufmerksamkeit wird oberflächlicher. Und da sind im Messlabor alle Menschen gleich.
AW: Studie: Je jünger desto multitaskfähiger Das zeigt sich bei alten Wochenschauen: entweder möglichst viel in Erfahrung bringen und nichts begreifen, oder eine Sache begreifen und den Rest nicht mitbekommen.
AW: Studie: Je jünger desto multitaskfähiger Sowas ist in der Form Unsinn. Die Menschen starben auch vor 1000 Jahren an Krebs, Herzinfakt, oder bekamen Burnout usw. Gut, viele wurden nicht mehr als 30 Jahre alt, das darf man nicht vergessen.
Die medizinische Diagnosik hat diese Krankheiten nicht erfunden, sondern nur benannt. Und auch Menschen, die sich 100% gesund ernähren, die sterben. Zumal jeden Tag was neues entdeckt wird, das ein gesundes Lebensmittel plötzlich zum ungesunden macht.
Die Häufung von Fettleibigkeit in den Industrienationen ist unbestritten, nur die Alternative - z.B. der lebenslange Hunger in den ärmeren Ländern ist ja kaum die Alternative. Und die Normalgewichtigen haben später alle Altersdemenz.
AW: Studie: Je jünger desto multitaskfähiger Kann ich bei mir nicht bestätigen. Im Gegenteil ich bin durch die Arbeit am bzw. mit dem Computer eher noch multitaskingfähiger geworden.
Ich kann z.B. auch einfache Hausarbeiten erledigen und dabei gleichzeitig komplexe Gedankengänge entwickeln.
Körper und Geist arbeiten dadurch an verschiedenen Aufgaben.
AW: Studie: Je jünger desto multitaskfähiger Heute kann man den Dingen einen Namen geben in sehr vielen Fällen, richtig. Das ist im Prinzip der Hauptunterschied.
Früher starb man einfach, nicht wissend warum, heute kennt man fast immer den Grund bzw. Ursache dafür.
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