[mw] Berlin - Der Axel-Springer-Verlag ist nicht an einer Übernahme des Nachrichtensenders N24 interessiert. Der Medienkonzern sucht aber weiter nach Möglichkeiten, in den Fernsehmarkt einzusteigen.
Der Axel-Springer-Verlag will N24 nicht kaufen. Zu diesem Ergebnis kam der Medienkonzern nach der Prüfung der Verkaufskonditionen. "Wir haben die Bedingungen abgeklopft, aber sie waren nicht überzeugend", sagte Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner am Mittwoch in Berlin.
Laut Döpfner ist der Kauf eines Fernsehsenders für die in Berlin ansässige Axel Springer AG aber weiterhin ein Thema. Vor einigen Jahren wollte Springer Pro Sieben Sat 1 kaufen. Der Deal war jedoch an Bedenken der Kartellbehörden gescheitert. Seitdem untersuche der Konzern jede Möglichkeit zum Kauf eines Senders, so Döpfner.
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