[mw] München - Der Börsengang von Kabel Deutschland rückt näher. Doch weil der Eigentümer endlich Geld sehen will, halten Experten auch weiterhin einen Verkauf für möglich.
Seit heute können Aktien für den Börsengang des größten deutschen Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland (KDG) gezeichnet werden. Doch dass der erste Börsengang eines großen Konzerns seit Ausbruch der Finanzmarktkrise ein Erfolg wird, bezweifeln viele Beobachter. Gründe dafür gibt es einige:
Zum einen wird der Ausgabepreis pro Aktie von 21,50 Euro bis 25,50 Euro als zu optimistisch eingeschätzt. Musste doch in den Vormonaten eine Reihe von Unternehmen ihre Preiserwartung kurzfristig noch einmal reduzieren oder den Börsengang ganz absagen. Der Tageszeitung "Die Welt" sagte ein Fondsmanager: "Die Bewertung ist vernünftig, aber nicht wirklich verlockend."
Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt ist, dass KDG offenbar kein besonderes Interesse an Privatanlegern hat. So hat sich das Unternehmen anders als üblich, nicht zu Beginn der Zeichnungsphase der Öffentlichkeit präsentiert. Auch spricht die Regelung, dass sich Kaufangebote auf eine Mindestzahl von 40 Aktien beziehen müssen, nicht gerade für Kleinaktionäre als Zielgruppe.
Ein wesentlicher Punkt für Aktienkäufer ist die zu erwartende Dividende. Doch auch hier sieht es erst einmal düster aus. Eines der KDG-Darlehen in Höhe von 700 Millionen Euro ist mit der Bedingungen verknüpft, dass keine Dividende gezahlt wird, bis dieser Kredit abgelöst ist. Er läuft 2014 aus, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht.
Dividende setzt Wachstum voraus. Um weiter wachsen zu können müsste KDG aber investieren. Im Normalfall geht ein Unternehmen an die Börse, um das dafür nötige Geld zu bekommen. Nicht so im Fall KDG. Das Geld durch den Börsengang wird allein dem Eigentümer Providence zufließen. Das Unternehmen selbst würde durch den Börsengang um keinen Deut besser dastehen.
Das wiederum dürfte Anleger am Sinn ihres Aktienengagements zweifeln lassen. Zwar hat KDG in den letzten Jahren kontinuierlich zulegen können, doch fraßen die Schulden die Profite beim Jahresabschluss wieder auf. Im Geschäftsjahr 2008/2009 standen trotz guter Unternehmensentwicklung am Ende 72 Millionen Euro Miese unter dem Strich.
Wenn das hochverschuldete Unternehmen das Geld durch den Börsengang nicht zur eigenen Schuldentilgung verwenden kann sind die Aussichten für die nächsten Jahre alles andere als rosig, von aggressiven Konkurrenten wie Telekom oder Unitymedia ganz zu schweigen.
AW: KDG: Börsengang mit Unsicherheiten Nichts für Kleinaktionäre?
40 Aktien x 25 Euro = 1000 Euro.......
Bei solchen Trades gibt's wohl in D nur Großaktionäre....
AW: KDG: Börsengang mit Unsicherheiten Ich werde die Aktien kaufen aber die haben nur einen ganz kleinen Schreib Fehler gemacht. Die meinen doch sicher Cent und haben ausversehen Euro hingeschrieben.
Also für 25 Cent kaufe ich welche.
Für 25 Euro würde ich nur Verkaufen aber dafür werde ich keinen finden der die dafür kaufen wird.
AW: KDG: Börsengang mit Unsicherheiten Wenn man drüber nach denkt was eine Kabelfernseh Firma ist verstehe ich da nichts andereres drunter das man einen Kostenlosen Fernsehzugang anzapft den dann durch eine Verkabelung teuer verkauft.
Dei Verkabelung zigmal quer und wieder verkauft worden ist und schon zigmal an Zinsen und Verkauferlöse von den Kunden sich bezahlen läst. Das Ganze wird dann noch Steuerlich abgeschrieben und als Steuer Sparobjekt auch noch Gewinn mässig Verkauft.
Und nun wollen die das als Aktien gesellschaft machen weil die Bankschulden und der Material Wert garnicht mehr da ist. Also was macht man es wird wieder Verkauft und zwar nun Stückchen weise als Aktien Gesellschaft. Die wollen aber auch wieder Gewinn machen und deshalb wird wieder kein Geld Infestiert und die armen Kunden die durch Knebelverträge und Schüsselverbot an Kabelfernseh Firmen gebunden sind müssen das alles Bezahlen.
Es Wäre mal Intressant hier eine Auflistung zu machen wie Oft Kabelfernsehen schon seit bestehen verkauft worden ist und am besten mit den Beträgen dann kommt raus das es immer mehr Wert wurde obwohl kaum was investiert worden ist. Weil immer wieder der höhere Verkaufspreis gegen Finaziert werden muss und das durch Bankdarlehnen plus Zinsen.
Aktuelle Testberichte aus DIGITAL FERNSEHEN jetzt online:
.
Rover Master STC
...
Die Messgerätebranche wächst stetig. Vor allem im Bereich der Messung von Satellitensignalen buhlten die Hersteller in den letzten Monaten um die Gunst der Interessenten. Rover setzt nun mit seinem Multiband-Messempfänger neue Maßstäbe.
Stattliche 4 499 Euro verlangt Sony für das neue 46-Zoll-LCD-Modell. Den hohen Preis rechtfertigen soll die Vollausstattung mit Netzwerk- und USB-Schnittstelle sowie eine runderneuerte Hintergrundbeleuchtung. Zusätzlich befindet sich ein DVB-C-Tuner im Gerät.
In das neue Kunstobjekt "Aurea" von Philips ist eine 100-Hertz-Technologie serienmäßig integriert. Sie soll zusammen mit einer umfangreichen Bildbearbeitung für eine ungeahnte Schärfedarstellung sorgen.