[mw] Sidney - Apple hat kein Monopol auf das "i" in Produktnamen. Das entschied ein australisches Gericht, nachdem der US-Konzern versucht hatte, den Verkauf von Notebook-Zubehör mit der Bezeichnung "DOPi" zu untersagen.
Apple argumentierte, die Bezeichnung "DOPi" habe täuschende Ähnlichkeit mit den eigenen Produktnamen und würde die Konsumenten irreführen. Nach einem Bericht des "Sydney Morning Herald" kritisierte Apple das markante, weil kleingeschriebene und von den anderen Buchstaben abgesetzte "i" im Produktnamen. Außerdem ergebe der Name rückwärts gelesen die Bezeichnung für Apples Musik-Player "iPOD".
Das Schiedsgericht des australischen Markenamtes wies die Klage dagegen ab und entschied, dass Apple kein Monopol auf das "i" im Markennamen hat. Apple scheiterte auch mit dem Versuch, das Gericht davon zu überzeugen, dass die Konsumenten bei DOPi sofort an Apple-Produkte denken würden.
Somit darf die kleine australische Firma Wholesale Central weiterhin unter der Marke "DOPi" Taschen für Notebooks, MP3-Player, Handys und andere elektronische Mobilgeräte verkaufen. Nach Firmenangaben steht der Name DOPi für "Digital Options and Personalised Items".
AW: Apple verliert "i"-Prozess Mein haushalt ist zwar nach über 15 Jahren Win-saster mitlerweile auf Apple umgestellt, aber das ist ein absolut lächerlicher prozess. ich hätte bei DOPi auch überhaupt nicht an einen iPod gedacht... naja - dank dieser Meldung nun schon. Und ich finde diesen ganzen Patentwahn von heute auch total dämlich.
Edit: Ich bin mal gespannt, ob das Unternehmen "T", wie es ja bald heißt, dann auch klagen wird, wenn irgendwo in Produktnamen ein großes "T" drin vor kommt. Denn "T" rückwärtsgelesen ergibt ja auch "T" - und vorwärts sogar auch! XD
AW: Apple verliert "i"-Prozess Apple hat schon die nächste Klage in Vorbereitung. Diesmal gegen den VW Konzern. Es soll den Wolfsburgern untersagt werden, ihr Modell Golf weiterhin mit dem Zusatz GTI in den Verkauf zu bringen.
AW: Apple verliert "i"-Prozess Der magentafarbene Riese hat aber schon mehrfach erfolgreich geklagt: So musste der Lebensmittel-Discounter Tengelmann sein Logo ändern und man ging gegen Firmen vor, die kleine quadratische Elemente im Logo hatten (letzteres weiß ich aus dem Bekanntenkreis und auch von '3sat', die die kleinen Quadrate durch das große rote ersetzt haben). Man scheute sich auch nicht, zu versuchen, anderen Telekommunikationsunternehmen den Begriff "Telecom" untersagen zu lassen (das scheiterte aber). Und auch beim Vorstoß, handelsüblichen Druckern die Farbe Magenta zu verbieten und durch ein ähnliches Farbmodell zu ersetzen, scheiterte. Der Obermann-Konzern lehnt sich da auch ganz weit aus dem Fenster...
Generell finde ich die Warenzeichen- (TM-) Problematik teils schon sehr absurd. Dass sich Textsequenzen, wie z.B. "Ich liebe es" und " Ja ist denn heut' scho' Weihnachten" oder gar eine "1" schützen lassen, widerspricht meiner vernünftigen Denkweise. Dass jetzt auch Aplle mit dem "i" oder "GTI" eben diesen Weg einschlägt, ist einfach nur noch traurig. Aber was will man in dieser Welt von hinterlistigen Unternehmen, Bankern und Politikern, die nur darauf aus sind, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und am besten in die eigene Tasche zu wirtschaften, auch anderes erwarten.
P.S.: Ich lasse mir dann gleich noch das "a", das "e" und das "n" in allen Varianten schützen.
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