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19.03.10

Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"

[mw] Bonn - Die Deutsche Telekom will Online-Dienste und -Anbieter, die besonders viele Daten durch ihre Leitung jagen, zur Kasse bitten. Dabei denkt das Unternehmen vor allem an Google.

Die Deutsche Telekom will in Zukunft am Gewinn von "Anbietern datenintensiver Internetinhalte" mitverdienen. Das sagte Telekom-Chef René Obermann laut einem Bericht des "Manager Magazins" auf dem Investorentag der Deutschen Telekom.

Obermann begründete den Vorstoß damit, dass die Deutsche Telekom die Leitungen (über Kabel oder Mobilfunk) unterhalten und ausbauen würde, die die Content-Anbieter zwingend für ihr Geschäft benötigten. Doch die Telekom profitiere davon bisher nicht. Das müsse sich Obermann zufolge ändern. Unternehmen, die die Telekom-Leitungen besonders stark nutzen, sollen dafür eine Gebühr entrichten.

Obermanns Gleichung ist einfach: Je mehr Bandbreite ein Web-Angebot benötigt und je öfter dieses Angebot genutzt wird, desto mehr muss der Anbieter bezahlen. Unter "Anbieter" versteht Obermann Internetunternehmen wie Google und Youtube oder große Filmstudios, die ihre Inhalte hochauflösend anbieten. Auch andere Netzbetreiber, wie Telefónica und Vodafone, haben sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert.
 
 
 
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Kommentare
 
#1 von Devport >> 19.3. 2010 >> 13:22
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Mal schauen, wie schnell die Telekom wieder angekrochen kommt, wenn sie dann von Google, gmail und YouTube ausgesperrt wird. Das wird aber ein Milliardenverlust durch Kundenabwanderung. Ich schlage eher vor, dass die Telekom an Google und Co. zahlt, weil diese bisher für Lau für die Telekom die Inhalte produzieren, durch die die Telekom überhaupt Kunden hat.
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#2 von docfred >> 19.3. 2010 >> 13:34
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Du weißt aber schon, dass die Netzbetreiber allesamt an den Anschlüssen selbst rein gar nichts verdienen? Stetig steigende Investitionskosten bei ständig sinkenden Preisen? Was zahlst du denn heute noch für nen Breitbandanschluss? Kaum was. Bei ständig steigender Leistung.


Was glaubst du, weshalb AT&T, ComCast, Telefonica (Alice), Vodafone, Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, ntt, ... und wie sie ALLE heißen, dahinter sind, Anbieter wie google, die nur Traffic produzieren aber nichts bezahlen (und der Kunde zahlt ja faktisch auch nichts mehr) zur Kasse zu bitten?

Ohne wird es bald keine Investitionen mehr in Backbones geben. Wofür auch?
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#3 von xirot >> 19.3. 2010 >> 15:01
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Wie was? Google braucht für seinen Internetanschluss nichts zahlen? Zu den Provider will ich auch
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#4 von towomz >> 19.3. 2010 >> 15:01
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Das wird dann wie beim Kabelfernsehen. Bei dem einen Internetanbieter gibt es eben Youtube, der andere hat Clipfish. Das DF-Forum gibt es dann nur über Anbieter Y, da DF mit Anbieter A und B... keinen Vertrag geschlossen hat.
Leute, es wird noch lustig. So wie das Internet heute ist ist es das Internet lange Zeit gewesen.
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#5 von Tranquil >> 19.3. 2010 >> 16:19
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Was ist denn das für ein Quatsch!? Eine derartige Schlagzeile laß ich doch vor ein paar Monaten schon mal mit einem US Provider wenn ich mich recht erinnere.

Kurzum:
Google zahlt für seinen Traffic an die jeweiligen Anbinder des RZ. Diese haben wiederum Peering-Verträge mit weiteren Anbietern. Warum sollte da Google noch an die Telekom zahlen??? Was ist das denn für ein durcheinander dann?

TOTALER SCHWACHSINN! Wenn die Telekom an ein RZ von Google angebunden ist, so können sie ja die Verträge eben mit diesem zu gunsten der Telekom neu aushandeln. Wenn die Telekom allerdings nur ein "Durchleiter" ist dann muss sie sich an ihre anderen Vertragspartner wenden.

Also für solch eine Meldung habe ich ja mal #NULL Verständnis.
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#6 von Tranquil >> 19.3. 2010 >> 16:39
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Was ein quatsch! Anbieter die hohen Traffic verursachen zahlen auch ordentlich an ihre Provider an die sie angebunden sind. Wenn diese Übermäßig in Fremdnetze Peeren dann müssen sie eben dort was abdrücken.

Google hat keinen Vertrag mit irgendwelchen Carriern die irgendwo auf der Route liegen, warum sollten sie da was zahlen?
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#7 von usul >> 19.3. 2010 >> 16:44
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Und ich möchte auch gar nicht wissen was Google da für ne riesen-Rechnung hat. Da macht nen riesiges Rechenzentrum nichts anderes als 24/7 im Internet surfen. Da kommt wohl schon einiges an Traffic zusammen. Und anderstrum laden dann ja auch genug von Google runter (Youtube und Google Earth, das wird ja nicht wenig sein).


Aber wieder typisch, Unternehmen die es selber nicht auf die Reihe bekommen fragen halt mal nach ob ihnen irgendjemand mal Geld für nichts geben will, da war doch neulich schon was mit Verlagen die selber Pay Angebote nicht gebacken bekommen und deswegen Zwangs-Pay-Gebühren fordern.

Früher haben die Unfähigen einfach Pleite gemacht und es war wider Platz für brauchbare Firmen, schade das das außer Mode gekommen ist.

cu
usul
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#8 von usul >> 19.3. 2010 >> 16:45
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
-- Forum harkte, doppelpost ---
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#9 von Shadow13 >> 19.3. 2010 >> 16:50
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Also das ist ja schon mal ne geile Meldung.
Die müssen also bei Ihrem RZ nichts Bezahlen dafür das Goggle youtube oder was auch immer ihre sachen Online stellen.
Klar Bezahlen die und das nicht wenig.

Hoffentlich bleibt bei der Telekom und dieser Idee wirklich nur beim Internet Traffic.
Nich das ich am Ende auch noch fürs Telefon noch mehr Bezahlen muss nur weil meine Freundin mich so liebt und so oft bei mir anrufen muss.

Alles nur lächerlich.
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#10 von Tranquil >> 19.3. 2010 >> 17:07
AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
Woher weiß die Telekom eigentlich was da durch ihre Leitungen geht? Schnüffeln die da rum wer was wann wo und wie viel aufruft?
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