Übermittlung Ihrer Stimme...
Es liegen noch keine Bewertungen vor. Vergeben Sie einen bis fünf Sterne.

  • KEK will Rundfunk im Internet regulieren

16.11.2007, 12:51 Uhr, fp

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) stuft Internet-TV- und Webradio-Angebote mit mehr als 500 parallelen Teilnehmern als Rundfunk ein, der reguliert werden muss.


Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Internets als Übertragungsweg für Rundfunkangebote hat die KEK am Freitag darauf hingeweisen, dass auch rein internetbasierte Angebote gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 RStV zulassungsbedürftig sind und der medienrechtlichen Konzentrationskontrolle durch die KEK unterliegen, sofern sie von 500 oder mehr Nutzern gleichzeitig abgerufen werden können.

Zur Abgrenzung seien die sich aus dem Rundfunkstaatsvertrag ergebenden sowie in verfassungsgerichtlicher Rechtsprechung entwickelten Kriterien heranzuziehen, so die KEK. Bei rein über das Internet verbreiteten Angeboten sei insofern entscheidend, ob es sich um an die Allgemeinheit gerichtete, audiovisuelle Darbietungen handelt, die für die Meinungsbildung relevant sind. Die Meinungsbildungsrelevanz hänge von der Suggestivkraft, der Aktualität und der Breitenwirkung des jeweiligen Angebots ab.
 
Aktualität und Suggestivkraft entsprechen bei über das Internet verbreiteten audiovisuellen Inhalten dem herkömmlichen Fernsehen. Unterschiede bestünden aber in der Regel noch hinsichtlich der Breitenwirkung. Diese liegt beim Rundfunk in der zeitgleichen Erreichbarkeit einer Vielzahl von Nutzern, wobei die potentielle Erreichbarkeit genügt. Aufgrund der technischen Eigenheit kommt es bei der Übertragung über das Internet hinsichtlich der maximal möglichen gleichzeitigen Abrufe eines Angebotes laut KEK auf die Übertragungskapazität des Senders (Servers) an.
 
Die KEK nimmt nun in Übereinstimmung mit der DLM an, dass eine für die Einstufung als Rundfunk genügend hohe Verbreitung erreicht wird, wenn ein Angebot von 500 oder mehr Nutzern gleichzeitig abgerufen werden kann. Die Angebote müssen sich dabei zumindest auch an Nutzer in Deutschland richten. Dies sei in der Regel der Fall, wenn sie in deutscher Sprache angeboten werden oder Inhalte mit Deutschlandbezug aufweisen würden.
  •  drucken 
  •  empfehlen 
  •  merken
  •  abonnieren 
  • Gefällt mir
drmeta
drmeta · Junior Member · DF-Forum
Das hört sich so an, als suche eine Behörde krampfhaft nach Existenzberechtigung... Der KEK sollte es doch um die Verhinderung von zu großerer Konzentration im Medienmarkt gehen; von einer Monopolbildung des Internetradios kann ja nun bei weitem keine Rede sein. Und was für eine hübsche Illusion, aus dem Ausland (z.B. auch dem deutschsprachigen Ausland) sendende Angebote regulieren zu wollen... Es hackt wohl
 
LHB
LHB · Foren-Gott · DF-Forum
das internet ist kaum regulierbar !
 
amsp2
amsp2 · Wasserfall · DF-Forum
Arcor ist ja sehr schnell eingeknickt, als ein Privatunternehmen ... so viel dazu. Die KEK scheint tatsächlich eine Existenzberechtigung zu suchen.
 
LHB
LHB · Foren-Gott · DF-Forum
es gibt soviele radiosender im internet...ich kann mir kaum vorstellen, daß man da was regulieren könnte...höchstens bei denen, die offiziell senden...aber es gibt unzählige piratensender im netz !
 
  • Spannende Hintergrundthemen
Radio über Satellit
Digital-TV
Über unsere TV-Satelliten werden nicht nur Fernseh-, sondern auch Radioprogramme übertragen. Ungeachtet dessen, dass es Radio über Satellit schon seit deutlich über 20 Jahren gibt, fristet es nach wie vor ein Schattendasein. mehr... 
Der bessere Klangraum
Audio
Kennen Sie die Problematik? Im Geschäft ist man meistens sehr beeindruckt von dem tollen Raumklang eines Audio-Heimkinosystems. Doch nach dem Auspacken und Anschließen zu Hause will so recht keine Freude aufkommen. Das Geheimnis liegt meistens in der Aufstellung und Konfiguration der Lautsprecher und des gesamten Systems. mehr... 
Jurassic Park - Ultimate Trilogy
Entertainment
Gewitter, zwei Autos im Regen, die Erde bebt, das Wasser im Glas bildet konzentrische Kreise, eine Kralle berührt den Starkstrom-Zaun, der nun seine schockierende Kraft verloren hat. Nach einem kurzen Augenblick der Stille ragt der Kopf eines ausgewachsen mehr... 
Aufbau einer Astra-Anlage
Digital-TV
Für den "normalen" Astra-19,2-Grad-Empfang reicht eine Schüssel ab 50 Zentimetern Durchmesser. Auch rund 30 cm kleine Mini-Antennen tun bereits ihren Dienst für diese Position. Wegen ihrer weitgehend fehlenden Schlechtwetterreserven sind sie nicht als Hauptantenne zu empfehlen, da bei ihnen der Empfang bei starkem Regen möglicherweise ganz... mehr... 
Anzeige
Digital-TV Jetzt!
Bild: Auerbach Verlag

Der analoge Satellitenempfang in Deutschland ist seit dem 30. April abgeschaltet. Was Sie jetzt tun müssen und alle Informationen zur Digital-TV-Umstellung hat DIGITALFERNSEHEN.de zusammen mit den Partnern Astra, Loewe und Televés für Sie zusammengestellt. Lesen Sie mehr...
Beliebteste Meldungen
Leserwahl 2012
Bild: Auerbach Verlag

Die Leserwahl von DIGITALFERNSEHEN.de und den Zeitschriften AUDIO TEST, DIGITAL FERNSEHEN, HD+TV, DIGITAL TESTED, BLU-RAY MAGAZIN und SATELLIT ist entschieden. In 30 Kategorien haben unsere Leser die Produkte des Jahres 2012 gekürt. Alle Gewinner und mehr...
DIGITALFERNSEHEN.de auf iPad und iPhone
Bild: Auerbach Verlag

DIGITALFERNSEHEN.de erobert Smartphones und Tablet-PCs - Details zu unserer Gratis-App sowie Facebook, Twitter und Co. mehr...
Finden Sie uns auf Facebook