
- Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
04.12.2007, 14:36 Uhr, lf
Berlin - Aufgrund der steigenden Anschlusszahlen für Breitbandinternet und Telefonanschlüsse sehen sich die Kabelnetzbetreiber zunehmend in einer ernstzunehmenden Herausfordererposition gegenüber der Deutschen Telekom.
Dabei stützen sich die großen Kabelkonzerne auf das zuletzt starke Wachstum von 40 000 Neukunden pro Monat für das Kabel-Internet. Inzwischen nutzen laut Angaben des Deutschen Kabelverbands 684 000 Kunden das Kabel als schnellen Internet-Zugang, 551 000 telefonieren über das Breitbandkabel. Damit konnte im Zeitraum Anfang Juli bis Ende September 2007 in beiden Segmenten ein Wachstum von über 22 Prozent realisiert werden.
Dennoch ist der Anteil der Kabelnetzbetreiber an Breitbandanschlüssen weiterhin sehr gering. Laut Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entfallen weniger als fünf Prozent der deutschen Haushalte Breitbandhaushalte auf Kabel Deutschland, Unitymedia und Co. Den 684 000 Kabelhaushalten stehen aktuellen Zahlen zufolge 15 bis 18 Millionen DSL-Haushalte gegenüber.
"Die Verbraucher entdecken derzeit das Kabel neu als bevorzugten Partner, nicht nur für digitale Fernsehunterhaltung, sondern zur Verbesserung und Beschleunigung der gesamten häuslichen Kommunikation über das Internet und Telefon", meint Ralf Heublein, Geschäftsführer des Deutschen Kabelverbands.
Der Vorteil des Kabelinternets ist die im Vergleich zur DSL-Technologie konstant hohe Bandbreite. So steht DSL-Haushalten oft nur ein Bruchteil der beworbenen Geschwindigkeiten zur Verfügung.
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#1 AW: Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
geschrieben am 4.12. 2007 um 15:12Na dann sollen sie mal angreifen... ich werde auf jeden Fall kein Net über meinen Kabelanbieter buchen, die bekommen ja ihr TV-Angebot nicht geregelt, da verlasse ich mich ganz bestimmt NICHT darauf!
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Terranus#2 AW: Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
geschrieben am 4.12. 2007 um 15:24es ist vorallem nicht gesagt, dass das so stabil laufen wird falls wirklich mal der große Ansturm kommt. Dann stößt auch das kabel an seine Grenzen, denn dann müssen sich viele Nutzer einen Koaxstrang teilen.
Ansonsten hab ich nix dagegen, Konkurrenz belebt das Geschäft was man ja an den Preissenkungen auch bei DSL sieht. Von daher ist es also zu begrüßen.
und wenn die KDG weiterhin Internet ohne den Zwang eines KabelTV Abschlusses anbietet können sie damit durchaus Erfolg haben.
Ansonsten hab ich nix dagegen, Konkurrenz belebt das Geschäft was man ja an den Preissenkungen auch bei DSL sieht. Von daher ist es also zu begrüßen.
und wenn die KDG weiterhin Internet ohne den Zwang eines KabelTV Abschlusses anbietet können sie damit durchaus Erfolg haben.
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#3 AW: Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
geschrieben am 4.12. 2007 um 21:55Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
Das angreifen wird man Ihnen nicht verbieten können!
Das wars dann aber auch schon mit der Herrlichkeit!
Einer Mannschaft die im Fussball 0:5 bis zur 86. Minuten zurückliegt
kann man das Angreifen ja auch schlecht verbieten!
Das angreifen wird man Ihnen nicht verbieten können!
Das wars dann aber auch schon mit der Herrlichkeit!
Einer Mannschaft die im Fussball 0:5 bis zur 86. Minuten zurückliegt
kann man das Angreifen ja auch schlecht verbieten!
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hans-hase#4 AW: Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
geschrieben am 5.12. 2007 um 0:11Blah blah.
Technologisch ist Internet über Rückkanalfähiges Fernsehkabel eindeutig im Vorteil gegenübel DSL. Und von der Installation und Nutzbarkeit ist's einfacher, als DSL.
Das Problem sind aber die (De-)Regulierungspolitik (die langezeit DSL vor Kabelkonkurrenz geschützt hat) sowie die Marktkartelle im Kabelbereich (wo über die Rechte bestimmten Adressen Kabel anzubieten zwischen den Anbietern gepokert wird), die an einer Adresse nur einen Betreiber zulassen und keine freie Wahl wie bei DSL erlauben, auch wenn's technisch vor Ort möglich wäre. Davon verrät die Presseerklärung des dt. Kabelverbandes nix.
Hab jahrelang Internet über Kabel bei einem nicht zum deutschen Kabelverband gehörenden Netzbetreiber genutzt (lange bevor KDG & Co. mit dem Ausbau begannen). In meiner neuen Wohnung könnte ich Kabelanschluss mit Kabel Digital Home direkt bei KDG bestellen, aber kein Internet. Die KDG-Tel.-Hotline behauptet "Vertriebsverbot für Internet", auf der anderen Straßenseite geht's aber. Und im Nachbarhaus ginge mein bisheriger Anbieter, aber auch der legt mir aber kein internetfähiges Kabel rüber...
Also nun doch mit DSL rumquälen
Technologisch ist Internet über Rückkanalfähiges Fernsehkabel eindeutig im Vorteil gegenübel DSL. Und von der Installation und Nutzbarkeit ist's einfacher, als DSL.
Das Problem sind aber die (De-)Regulierungspolitik (die langezeit DSL vor Kabelkonkurrenz geschützt hat) sowie die Marktkartelle im Kabelbereich (wo über die Rechte bestimmten Adressen Kabel anzubieten zwischen den Anbietern gepokert wird), die an einer Adresse nur einen Betreiber zulassen und keine freie Wahl wie bei DSL erlauben, auch wenn's technisch vor Ort möglich wäre. Davon verrät die Presseerklärung des dt. Kabelverbandes nix.
Hab jahrelang Internet über Kabel bei einem nicht zum deutschen Kabelverband gehörenden Netzbetreiber genutzt (lange bevor KDG & Co. mit dem Ausbau begannen). In meiner neuen Wohnung könnte ich Kabelanschluss mit Kabel Digital Home direkt bei KDG bestellen, aber kein Internet. Die KDG-Tel.-Hotline behauptet "Vertriebsverbot für Internet", auf der anderen Straßenseite geht's aber. Und im Nachbarhaus ginge mein bisheriger Anbieter, aber auch der legt mir aber kein internetfähiges Kabel rüber...
Also nun doch mit DSL rumquälen
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RaZaaam#5 AW: Kabelbranche will DSL-Vormacht angreifen
geschrieben am 5.12. 2007 um 13:31Ein großer nachteil bei DSL über kabel ist, dass man da nur über VOIP telefonieren kann. Dieses verlangsamt aber die DSL geschwindigkeit. Somit würde ich es nicht ordern. Ausserdem ist die abhörsicherheit nicht gewährleistet. Da gibt es schon bessere alternativen.
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