Interview: Neun Live plant momentan keine weitere Zusammenarbeit mit Schreinemakers

04.08.2008, 18:28 Uhr, cg

Leipzig - Neun Live hat vorzeitig die von Margarethe Schreinemakers moderierte Sendung "Schreinemakers 01805 - 100 232" aus dem Programm genommen. Über die genauen Gründe sprach DIGITAL FERNSEHEN mit der Sender-Sprecherin Sylke Zeidler.


Obwohl Neun Live weiterhin Kontakt zu Schreinemakers unterhält, gibt es momentan keine Pläne über eine Fortführung der Zusammenarbeit. Zukünftig ist diese jedoch nicht auszuschließen.

DIGITAL FERNSEHEN: Frau Zeidler, wieso haben Sie die Zusammenarbeit mit Margarethe Schreinemakers beendet?
 
Sylke Zeidler: Die Entscheidung ist während der Sommerpause in sehr konstruktiven und entspannten Gesprächen gefallen. Beide Seiten, also Neun TV und auch Margarethe Schreinemakers, haben sich von der Zuschauerresonanz deutlich mehr versprochen.
 
DF: Welche sendereigenen Vorgaben hinsichtlich der Einschaltquoten hätten erfüllt werden müssen, damit die Sendung weitergeführt worden wäre?
 
Zeidler: Wir sind ohne Quotendruck gestartet, da "Schreinemakers 01805 - 100 232" ein neuartiges, audiovisuelles Konzept ist, das Zeit braucht. Aber dennoch waren die erzielten Werte zu wenig.
 
DF: Planen Sie, zukünftig die Zusammenarbeit mit Frau Schreinemakers fortzuführen, wenn ja, gibt es schon konkrete Pläne für neue Projekte?
 
Zeidler: Derzeit gibt es keine Pläne, aber wir sind weiterhin mit ihr in Kontakt.
 
DF: Wieso konnte Ihrer Meinung nach "Schreinemakers 01805 - 100 232" das Publikum nicht überzeugen?
 
Zeidler: Wir haben mit Neun TV einen festgelegten Timeslot von 17.45 Uhr bis 19.45 Uhr. Diese Sendezeit ist sicherlich mit die härteste im deutschen TV. Ein Beratungsformat dieser Art und zu dieser Uhrzeit spricht nicht genügend Publikum an. Das ist unsere Erkenntnis.
 
DF: Planen Sie ähnliche Formate für die neue TV-Saison?
 
Zeidler: Wir werden das erfolgreich etablierte Lifestyle-Magazin "neun TV - Die Woche" auf diesem Sendeplatz fortsetzen und planen darüber hinaus Starts weiterer Sendungen.
 
DF: Frau Zeidler, wir danken Ihnen für das Interview.
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