
- OpenTV: Nicht Subventionen sondern Inhalte fördern Interaktivität
27.01.2009, 09:47 Uhr, mth
Leipzig - Interaktive Anwendungen finden im deutschen Fernsehen derzeit so gut wie gar nicht statt. Laut Tracy Geist, Verantwortliche für Marktentwicklung für die Middleware-Lösung OpenTV bei der Kudelski-Gruppe, liegt die Zukunft jedoch nicht in subventionierten Receivern.
Im Gespräch mit DIGITAL FERNSEHEN sagt Geist, dass OpenTV generell gegen ein künstliches Einwirken auf den Receivermarkt ist, da dies langfristig nicht erfolgreich sein kann. Auch wehrt sich Geist gegen die Einstellung, dass sich interaktives Fernsehen in Deutschland aufgrund teurerer Receiver bisher nicht durchsetzen konnte.
"Einige der billigsten Set-Top-Boxen weltweit unterstützen die OpenTV-Middleware. Die Nachfrage nach Interaktivität wird vor allem durch die Verfügbarkeit von attraktiven und aufregenden interaktiven Inhalten angetrieben." Auch ist die Tatsache, dass der deutsche Kabelmarkt lange Zeit sehr kleingeteilt war, hinderlich für die Entwicklung von digitalem Fernsehen in Deutschland gewesen.
Das komplette Interview mit Tracy Geist lesen Sie in Kürze auf www.digitalfernsehen.de
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#1 AW: OpenTV: Nicht Subventionen sondern Inhalte fördern Interaktivität
geschrieben am 27.1. 2009 um 10:45Haben die immernoch nicht mitbekommen das sich in Deutschland kein Schwanz für Interaktives Fernsehen interessiert?!
Dadurch das jeder Kabelanbieter sein eigenes Ding macht fast jeder hat seine eigenen zertifizierten Geräte ist es praktisch nicht möglich für jeden Anbieter auch entsprechende Receiver bereitzustellen und auch die Anwendungen überhaupt einzuspeisen.
Ich frage mich manchmal wo die ihren Optimismus und das Geld herbekommen an etwas zu arbeiten was ihnen keiner abkauft.
Dadurch das jeder Kabelanbieter sein eigenes Ding macht fast jeder hat seine eigenen zertifizierten Geräte ist es praktisch nicht möglich für jeden Anbieter auch entsprechende Receiver bereitzustellen und auch die Anwendungen überhaupt einzuspeisen.
Ich frage mich manchmal wo die ihren Optimismus und das Geld herbekommen an etwas zu arbeiten was ihnen keiner abkauft.
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giovanni11#2 AW: OpenTV: Nicht Subventionen sondern Inhalte fördern Interaktivität
geschrieben am 27.1. 2009 um 11:48So im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen, wenn ARD/ZDF bei OpenTV geblieben wären und nicht auf MHP umgeschwenkt wären. Es gab ja ordentliche und funktionierende Anwendungen bei den Öre's, und in den letzten 6, 7 Jahren hätte einiges gemacht werden können. So ist der Zug erstmal abgefahren.
Vorteil der MHP- und OpenTV-Lösungen im Vergleich zu anderen: man kann, muss aber nicht nutzen; und wenn man es nutzt, ist man nicht gezwungen, ellenlange dubiose AGB zu akzeptieren.
Im Moment wäre ja man schon glücklich, wenn sich die diversen Plattformanbieter an Standards halten und Cicam-Receiver für den reinen TV-Gebrauch überall nutzbar wären. Das sogenannte interaktive TV ist dagegen definitiv sekundär.
Vorteil der MHP- und OpenTV-Lösungen im Vergleich zu anderen: man kann, muss aber nicht nutzen; und wenn man es nutzt, ist man nicht gezwungen, ellenlange dubiose AGB zu akzeptieren.
Im Moment wäre ja man schon glücklich, wenn sich die diversen Plattformanbieter an Standards halten und Cicam-Receiver für den reinen TV-Gebrauch überall nutzbar wären. Das sogenannte interaktive TV ist dagegen definitiv sekundär.
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#3 AW: OpenTV: Nicht Subventionen sondern Inhalte fördern Interaktivität
geschrieben am 27.1. 2009 um 12:05Sky ist einer der größten Nutzer von OpenTV. Herr Murdoch könnte bei Premiere was ankurbeln.
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#4 AW: OpenTV: Nicht Subventionen sondern Inhalte fördern Interaktivität
geschrieben am 27.1. 2009 um 12:08Der Zug ist längst weg. Für viele Receiver gibts keine Updates mehr und damit müssten dann schon wieder neue Receiver her.
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