
- Kabel Deutschland bereitet sich finanziell auf Firmenankäufe vor
12.01.2010, 16:21 Uhr, ar
Unterföhring - Kabel Deutschland hofft, dass seine Kreditgeber bestehende Kreditbedingungen künftig flexibler handhaben und gleichzeitig Kreditfälligkeiten in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden Euro auf März 2014 verschieben.
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat bei seinen Kreditgebern um eine Änderung der bestehenden Kreditkonditionen gebeten. Nach eigenen Angaben beabsichtigt das Unternehmen damit, zukünftig flexibler Ankäufe tätigen zu können. Gleichzeitig will KDG Einschränkungen bei neuen Anleihen abbauen, über die der Konzern bestehende Verbindlichkeiten refinanzieren will. Der Kabelnetzanbieter strebe überdies weitere Abänderungen in den aktuellen Kreditvereinbarungen an.
Darüber hinaus bittet Kabel Deutschland seine Kreditgeber, die Kreditfälligkeit von Verbindlichkeiten über bis zu 1,3 Milliarden Euro bis März 2014 zu verschieben.
Während Kabel Deutschland bezüglich seiner bestehenden Kapitalstruktur zuversichtlich bleibt, will der Konzern sich genügend Flexibilität beschaffen, um mögliche strategische Firmenkäufe oder -zusammenschlüsse (M&A) durchführen zu können.
Die Kreditgeber, die wertmäßig rund 47 Prozent der Senior-Kredite (risikoärmster Teil der Gesamtfinanzierung) repräsentieren, haben Kabel Deutschland zufolge bereits angekündigt, den Änderungen zuzustimmen. Das Einverständnis der Hauptgeldgeber werde bis zum 29. Januar 2010, frühestens jedoch am 22. Januar, erwartet.
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Mr. Fanatic#1 AW: Kabel Deutschland bereitet sich finanziell auf Firmenankäufe vor
geschrieben am 12.1. 2010 um 18:21Das Geld sollten die lieber für HD-Programme ausgeben als irgendwelche Firmen zu kaufen.
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achwas#2 AW: Kabel Deutschland bereitet sich finanziell auf Firmenankäufe vor
geschrieben am 12.1. 2010 um 18:57Ausbau, des eigenen Netztes wäre vielleicht angebrachter.
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#3 AW: Kabel Deutschland bereitet sich finanziell auf Firmenankäufe vor
geschrieben am 13.1. 2010 um 1:21Wenn die 900 Millionen Schulden haben, könnten die ja jedem der 600k Kunden 1.500€ abverlangen.
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