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  • Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

13.01.2010, 14:55 Uhr, mw

München - Viele hielten die Technik schon für gescheitert. Nicht so die Landesmedienzentrale in Bayern. Sie hat eine Ausschreibung für DAB Frequenzen gestartet.


Trotz der Rückschläge in den letzten Jahren bleibt das Thema DAB aktuell. So hat nach Landesmedienanstalten wie der TLM in Thüringen jetzt auch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) Frequenzkapazitäten für die geplante bundesweite Ausstrahlung von digitalen Radioangeboten auf DAB-Basis ausgeschrieben. Interessierte Sender können sich nach Angaben der BLM noch bis zum 12. März um 12 Uhr bewerben.
 
Die Landesmedienanstalten hoffen, dass nach dem Rückzug der großen, im Verband VPRT organisierten Privatsender einige Privatradios eigenständig Bewerbungen einreichen, so dass der bislang in Deutschland kränkelnde digitale Hörfunk doch noch ein Erfolgsmodell wird. Die Bewerber können Anträge für das bisherige DAB-Verfahren, die Weiterentwicklung DAB+ oder für das multimediale DMB-Verfahren einreichen.
 
Dabei hoffen die Medienwächter auch auf eine Rückkehr des nationalen Hörfunks zu DAB: Drei Programmplätze im neuen bundesweiten Ensemble sind dem Deutschlandradio vorbehalten. Die restlichen Kapazitäten können private Sender nutzen. Im neuartigen Verfahren DAB+ wären bis zu einem Dutzend bundesweite Sender möglich.
 
Nachdem der DAB-Hörfunk in den vergangenen Jahren in der Versenkung zu verschwinden drohte, gibt es derzeit bei den Radiomachern ein Umdenken. So ist das Privatradio Oldiestar ab sofort in Berlin und Brandenburg terrestrisch per DAB zu hören. Noch im vergangenen Jahr setzten Deutschlands Privatsender eher auf das Internetradio als auf DAB. Da beim Internetstream der Datenaustausch zwischen einzelnen Internet-Rechnern mit Hin- und Rückkanal technisch normiert ist, steigen mit jedem weiteren User der Traffic und somit die Kosten für die Sender. Die DAB-Befürworter hoffen daher, dass ein digitales Broadcasting-Verfahren als UKW-Nachfolge doch noch eine Chance hat.
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TerranusTerranus

#1 AW: Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

geschrieben am 13.1. 2010 um 15:32
Mal abwarten, ob und wer sich bewerben wird. Derzeit sieht es eher düster aus. Dieser Tage werden reihenweise DAB Sender in Deutschland abgeschaltet. In Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Sachsen sind nachweislich einige Standorte außer Betrieb gegangen.
in Berlin hat der RBB DAB komplett verlassen.
Derzeit sieht es eher nach Untergang als Neustart aus.
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camarocamaro

#2 AW: Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

geschrieben am 13.1. 2010 um 15:42
Was soll der Krampf?
In die 5.1 Verstärker ist meist UKW eingebaut und wer eine DVB Receiver hat nutzt den für Radio.
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KimiKimi

#3 AW: Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

geschrieben am 13.1. 2010 um 16:03
Also der Onkyo TX-SR653E z.B. hat ein DAB Empfangsteil, wie auch einige andere Modelle anderer Hersteller. Das ist wirklich nichts Neues mehr. Möglich, dass diese in Deutschland nicht angeboten werden.
Ich hab z.B. auch noch einen Radiowecker - damit hab ich Empfang, wo es mit dem UKW-Teil nur mit Rauschen möglich ist. Auch im Auto schätze ich DAB sehr, vor allem in den Bergen. UKW stösst da qualitativ schon arg an seine Grenzen.
Es ist alles eine Frage der Umsetzung - da ist in Deutschland einiges schief gelaufen... Deshalb glaube ich auch, dass es für diese Technologie in Deutschland zu spät ist. Irgendwann wird es dann einen Anlauf mit was ganz anderem geben, evtl. klappts ja dann damit...
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GunnarGunnar

#4 AW: Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

geschrieben am 14.1. 2010 um 9:21
Ich wünschte mir nach mehr als 10 Jahren DAB-Dümpelei endlich einen würdigen, ernst zu nehmenden UKW-Nachfolger. Egal ob nun DAB+, DMB, RadioMondial usw...
Es wird langsam echt ZEIT !
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axeldigitvaxeldigitv

#5 AW: Neuer Anlauf für digitales Radio DAB

geschrieben am 14.1. 2010 um 9:24
Das alles zum Scheitern Verurteilt wird
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