
- Noch wenig superschnelles Internet in Westeuropa
09.02.2010, 14:21 Uhr, mw
New York - Dem Internet über Glasfaser gehört die Zukunft. Am weitesten ist der Ausbau im asiatisch-pazifischen Raum vorangeschritten. Nachholbedarf besteht dagegen in Westeuropa.
Das US-Marktforschungsunternehmens ABI Research hat die weltweite Verbreitung von Höchstgeschwindigkeits-Internet per Glasfaserkabel untersucht. Laut dieser Studie werden in vier Jahren bereits 106 Millionen bereitgestellte Zugänge erwartet. Der Großteil (84 Prozent) davon allerdings im asiatisch-pazifischen Raum. Ende 2009 waren weltweit rund 44 Millionen Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen.
Insgesamt waren Ende 2009 weltweit 422 Millionen Haushalte mit Breitband-Internet versorgt. Das ist ein Zuwachs von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei entfallen 65 Prozent der Anschlüsse auf DSL, 25 Prozent auf Kabelmodem-Anschlüsse und elf Prozent auf Glasfaser-Technologie.
Das größte Wachstum wird im Glasfaserbereich erwartet. Von 2008 bis 2014 soll laut Experten die jährliche Wachstumsrate etwa 20 Prozent betragen. Viel Nachholbedarf hat laut Studie der westeuropäische Markt: Hier verfügten erst zwei Millionen Haushalte über einen schnellen Glasfaseranschluss. Die geplanten staatlichen Förderprogramme werden hier aber in den nächsten Jahren einen Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes vorantreiben.































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