
- Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
19.02.2010, 13:11 Uhr, mw
München - Die Kindersender Cartoon Network und Boomerang und das Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin haben eine Studie zur Sprachförderlichkeit von fremdsprachlichen Kindersendungen veröffentlicht.
Danach können Unterhaltungssendungen für Kinder eine sinnvolle Ergänzung beim Erlernen von anderen Sprachen darstellen. Besonders gut schnitten laut Studie die Cartoon Network Serien Fosters Haus für Fantasiefreunde, Ben 10 und Dexters Labor sowie die Boomerang Programminhalte Die Jetsons oder Die Partridge Family ab. Alle Formate könnten im Bereich des Vokabulars und Wortschatzes sowie des Hörverstehens eine fremdsprachliche Förderung bewirken.
Im Rahmen der Untersuchung wurden die Kinderprogramme der Sender inhaltsanalytisch auf ihre Eignung zum Erwerb einer Fremdsprache untersucht. Dies geschah unter Berücksichtigung ausgewählter Kriterien, die in der Fachliteratur für den Fremdsprachenerwerb durch Kinderfernsehsendungen als sinnvoll erachtet werden. Die Kriterien beziehen sich auf die Bereiche Sprache, Inhalt/Thematik, Figuren, Dramaturgie/Aufbau und Musik, wobei der Bereich Sprache bei der Bewertung oberste Priorität erhielt.
Bedingungen für einen Lernerfolg sei, dass sich das Kind für das Format interessiere, dass das Alter des Kindes der Sendung angemessen sei sowie die Wiederholungen einzelner Wörter als auch der gesamten Sendung. Besonders förderlich sei hier die Begleitung des Fernsehens durch erwachsene Bezugspersonen. Auch eine einfache Satzstruktur und kindgerechte Sprache sowie eine klare und authentische Aussprache unterstützen den Lernprozess.
Der Leiter der Studie, Klaus Siebenhaar von der FU Berlin, sagte: “Lernen ohne Medien ist heute nicht mehr vorstellbar. Im Kinderfernsehen eignen sich gerade fremdsprachige Kindersendungen als sinnvolle Ergänzung beim Erlernen einer Fremdsprache “ Zwar ersetzten TV Cartoons nicht den Schul- bzw. Englischunterricht doch könnten sie als ergänzende fremdsprachliche Lern- und Wissenshilfe empfohlen werden.
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#1 AW: Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
geschrieben am 19.2. 2010 um 13:44Das hat man doch bei den TeleTubbies schon gesehen, die Kinder lernten viel schneller ihre Eltern verstehen.
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amsp2#2 AW: Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
geschrieben am 19.2. 2010 um 14:24Sehr schön. Es wäre schon wünschenswert, wenn zumindest im PayTV O-Ton grundsätzlich angeboten werden würde.
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#3 AW: Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
geschrieben am 19.2. 2010 um 14:32Es ist sicherlich hilfreich, viel fremdspachliches zu hören bzw. im Fernsehen zu sehen, wenn man eine Sprache erlernen will - hat mir auch geholfen, wenn auch nicht bei Kindersendungen...
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#4 AW: Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
geschrieben am 19.2. 2010 um 15:00Für Einsteiger bringt das aber nichts.
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#5 AW: Learning by Viewing: Studie zum Spracherwerb
geschrieben am 19.2. 2010 um 15:30Große "Kinder" lernen mit fremdsprachigen Programmen auch gut
Da bei mir seit dem Jahr 2004 im Winterhalbjahr meistens NASN/ESPN America eingeschaltet ist, hat sich mein englisch nebenbei gravierent verbessert.
Nachtrag:
Doch, doch. Du brauchst nur einen Bezugspunkt, quasi den Rosseta Stone.
Als ich noch nicht zur Schule ging, hatte N3 aus versehen mal die Sesamstraße mit der englischen Tonspur ausgestrahlt (damals gab es Samson und Tiffy noch nicht, sondern das Original mit Bibo und Herrn Huber etc.).
Lange Rede, kurzer Sinn. Die Folge die sich úm Zahlen drehte kannte ich schon und so hab ich mir die englischen Wörter dazu einfach eingeprägt. Damals zog sich ein Thema ja komplett durch die Sendung und durch die ständigen Wiederholungen der Zahlen 1-10 kam dann alles automatisch.
Nicht anders ist es ja mit Sportübertragungen. Da man ja eh sieht, was vor sich geht und was die Schiedsrichter anzeigen, braucht man die Kommentatoren an sich eh nicht. Wenn die Kommentatoren dann in ihrer Landessprache das brabbeln, was sie in der Situation halt brabbeln müssen, nimmt man das auf.
Da bei mir seit dem Jahr 2004 im Winterhalbjahr meistens NASN/ESPN America eingeschaltet ist, hat sich mein englisch nebenbei gravierent verbessert.
Nachtrag:
Doch, doch. Du brauchst nur einen Bezugspunkt, quasi den Rosseta Stone.
Als ich noch nicht zur Schule ging, hatte N3 aus versehen mal die Sesamstraße mit der englischen Tonspur ausgestrahlt (damals gab es Samson und Tiffy noch nicht, sondern das Original mit Bibo und Herrn Huber etc.).
Lange Rede, kurzer Sinn. Die Folge die sich úm Zahlen drehte kannte ich schon und so hab ich mir die englischen Wörter dazu einfach eingeprägt. Damals zog sich ein Thema ja komplett durch die Sendung und durch die ständigen Wiederholungen der Zahlen 1-10 kam dann alles automatisch.
Nicht anders ist es ja mit Sportübertragungen. Da man ja eh sieht, was vor sich geht und was die Schiedsrichter anzeigen, braucht man die Kommentatoren an sich eh nicht. Wenn die Kommentatoren dann in ihrer Landessprache das brabbeln, was sie in der Situation halt brabbeln müssen, nimmt man das auf.
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