
- Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
11.03.2010, 03:38 Uhr, mw
Berlin – Pro Sieben Sat 1-Chef Thomas Ebeling wittert eine "Diktatur der intellektuellen Elite" bei der Qualitätsdebatte im Privatfernsehen. Ebeling will kein zusätzliches Geld für Nachrichten ausgeben.
Bei einem Symposium der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) in Berlin sagte der ehemalige Pharmamanager, dass klassische News für seine Sendergruppe nur ein Zuschussgeschäft seien: "Auch wenn ich mehr Geld hätte, würde ich es nicht für mehr Nachrichten ausgeben." Interessanter findet Ebeling dagegen die “lokale Fiction-Produktlinie” wie den aktuellen Sat-1-Zweiteiler “Die Grenze”.
Ebeling hatte die Diskussion über Qualität und Wert von Informationssendungen im Privatfernsehen durch Wortmeldungen, wie: "vielleicht für das Image bei Politikern wichtig, aber nicht unbedingt bei allen Zuschauern" angefacht.
Ebeling sieht sich durch die Politik bestätigt. Im Übrigen sei der Nachrichtenanteil seiner Sender in den vergangenen zehn Jahren stabil geblieben und liege bei 25 bis 35 Prozent des Gesamtinhaltes. Bei der "Wissenschaftspublizistik" habe sich der Inhalt mit Sendungen wie Galileo sogar verfünffacht. Gegen die Forderung der Landesmedienanstalten nach einer Selbstverpflichtung der Privaten hat Ebeling trotz des hohen Nachrichtenanteils seiner Sender “ernste Bedenken”.
Zur Zukunft des Nachrichtensenders N24 sagte Ebeling, es gebe bislang “fünf bis zehn” Interessenten, wenngleich er vermied diese als Kaufinteressenten zu bezeichnen. Vielleicht werde der Sender auch nicht verkauft sondern mit einer "leicht anderen" oder "ganz anderen Ausrichtung” weiter betrieben.
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#1 AW: Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
geschrieben am 11.3. 2010 um 7:21Das sollte man anders bezeichnen:
"Eine Diktatur des Kapitals, der Lobbyisten und deren Verbände / Institutionen"
Der Einfluss dieser Gruppen in die Medien ist gewaltig, offene Kritik wird nur noch selten geduldet, der Aktienkurs ist wichtiger.
Gruß
Discone
"Eine Diktatur des Kapitals, der Lobbyisten und deren Verbände / Institutionen"
Der Einfluss dieser Gruppen in die Medien ist gewaltig, offene Kritik wird nur noch selten geduldet, der Aktienkurs ist wichtiger.
Gruß
Discone
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kyagi#2 AW: Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
geschrieben am 11.3. 2010 um 7:33Vielleicht sollte der Typ mal Channel 4 ansehen. Als solches auch Privat-TV und die Infosendungen sind top.
Selbst ITV hat bessere News als die Pro7/Sat1
Selbst ITV hat bessere News als die Pro7/Sat1
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#3 AW: Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
geschrieben am 11.3. 2010 um 8:13Zitat:
"Bei der "Wissenschaftspublizistik" habe sich der Inhalt mit Sendungen wie Galileo sogar verfünffacht."
So so..., 10kg Schnitzelwettfressen, wer brät die längste Rostbratwurst der Welt sind also wissenschaftliche Beiträge.
Hiermit wünsche ich mir einen Sendelizenzentzug für Klo7/Schrott1.
MfG
WeSt
"Bei der "Wissenschaftspublizistik" habe sich der Inhalt mit Sendungen wie Galileo sogar verfünffacht."
So so..., 10kg Schnitzelwettfressen, wer brät die längste Rostbratwurst der Welt sind also wissenschaftliche Beiträge.
Hiermit wünsche ich mir einen Sendelizenzentzug für Klo7/Schrott1.
MfG
WeSt
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kulik#4 AW: Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
geschrieben am 11.3. 2010 um 8:54Die scheinen das Wort Wissenschaft anders zu def.
Da hat das Programm bereits Früchte getragen!!!!
Da hat das Programm bereits Früchte getragen!!!!
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#5 AW: Ebeling beklagt "Diktatur der intellektuellen Elite"
geschrieben am 11.3. 2010 um 12:14Ich find das hier am besten:
"Allerdings ist Ebeling kein Informationsverweigerer. Seit zehn Jahren sei der Anteil der Info-Programme bei den ProSiebenSat.1-Sender nicht gesunken, erklärte er. " So steht es bei dwdl.de.
Von welchem ProSiebenSat.1 spricht er? Ein ganz deutliches Zeichen, daß er nicht den Hauch einer Ahnung hat, was in "seinen" Programmen läuft! ProSieben hatte einst ein vernünftiges Nachrichtenmagazin. Das Geschrei war groß, als Sat.1 sein Mittagsrotzjournal einstellte. Sat.1 hat nur noch eine einzige Nachrichtensendung um 20.00 Uhr im Programm. Das im "Frühstücksfernsehen" mal nicht mit einbezogen. RTL2 hat mehr Nachrichten als Sat.1.
Das hier angesprochene Gallileo ist in der Tat die letzte, aber wirklich ALLERLETZTE S.cheisse geworden. Vorallem das mit diesem fetten Typen, der sich durch alle Gaststätten der Welt f.ressen muß ist furchtbar.
"Allerdings ist Ebeling kein Informationsverweigerer. Seit zehn Jahren sei der Anteil der Info-Programme bei den ProSiebenSat.1-Sender nicht gesunken, erklärte er. " So steht es bei dwdl.de.
Von welchem ProSiebenSat.1 spricht er? Ein ganz deutliches Zeichen, daß er nicht den Hauch einer Ahnung hat, was in "seinen" Programmen läuft! ProSieben hatte einst ein vernünftiges Nachrichtenmagazin. Das Geschrei war groß, als Sat.1 sein Mittagsrotzjournal einstellte. Sat.1 hat nur noch eine einzige Nachrichtensendung um 20.00 Uhr im Programm. Das im "Frühstücksfernsehen" mal nicht mit einbezogen. RTL2 hat mehr Nachrichten als Sat.1.
Das hier angesprochene Gallileo ist in der Tat die letzte, aber wirklich ALLERLETZTE S.cheisse geworden. Vorallem das mit diesem fetten Typen, der sich durch alle Gaststätten der Welt f.ressen muß ist furchtbar.
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