- Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
19.03.2010, 12:39 Uhr, mw
Bonn - Die Deutsche Telekom will Online-Dienste und -Anbieter, die besonders viele Daten durch ihre Leitung jagen, zur Kasse bitten. Dabei denkt das Unternehmen vor allem an Google.
Die Deutsche Telekom will in Zukunft am Gewinn von "Anbietern datenintensiver Internetinhalte" mitverdienen. Das sagte Telekom-Chef René Obermann laut einem Bericht des "Manager Magazins" auf dem Investorentag der Deutschen Telekom.
Obermann begründete den Vorstoß damit, dass die Deutsche Telekom die Leitungen (über Kabel oder Mobilfunk) unterhalten und ausbauen würde, die die Content-Anbieter zwingend für ihr Geschäft benötigten. Doch die Telekom profitiere davon bisher nicht. Das müsse sich Obermann zufolge ändern. Unternehmen, die die Telekom-Leitungen besonders stark nutzen, sollen dafür eine Gebühr entrichten.
Obermanns Gleichung ist einfach: Je mehr Bandbreite ein Web-Angebot benötigt und je öfter dieses Angebot genutzt wird, desto mehr muss der Anbieter bezahlen. Unter "Anbieter" versteht Obermann Internetunternehmen wie Google und Youtube oder große Filmstudios, die ihre Inhalte hochauflösend anbieten. Auch andere Netzbetreiber, wie Telefónica und Vodafone, haben sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert.
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Devport#1 AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
geschrieben am 19.3. 2010 um 13:22Mal schauen, wie schnell die Telekom wieder angekrochen kommt, wenn sie dann von Google, gmail und YouTube ausgesperrt wird. Das wird aber ein Milliardenverlust durch Kundenabwanderung. Ich schlage eher vor, dass die Telekom an Google und Co. zahlt, weil diese bisher für Lau für die Telekom die Inhalte produzieren, durch die die Telekom überhaupt Kunden hat.
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docfred#2 AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
geschrieben am 19.3. 2010 um 13:34Du weißt aber schon, dass die Netzbetreiber allesamt an den Anschlüssen selbst rein gar nichts verdienen? Stetig steigende Investitionskosten bei ständig sinkenden Preisen? Was zahlst du denn heute noch für nen Breitbandanschluss? Kaum was. Bei ständig steigender Leistung.
Was glaubst du, weshalb AT&T, ComCast, Telefonica (Alice), Vodafone, Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, ntt, ... und wie sie ALLE heißen, dahinter sind, Anbieter wie google, die nur Traffic produzieren aber nichts bezahlen (und der Kunde zahlt ja faktisch auch nichts mehr) zur Kasse zu bitten?
Ohne wird es bald keine Investitionen mehr in Backbones geben. Wofür auch?
Was glaubst du, weshalb AT&T, ComCast, Telefonica (Alice), Vodafone, Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia, ntt, ... und wie sie ALLE heißen, dahinter sind, Anbieter wie google, die nur Traffic produzieren aber nichts bezahlen (und der Kunde zahlt ja faktisch auch nichts mehr) zur Kasse zu bitten?
Ohne wird es bald keine Investitionen mehr in Backbones geben. Wofür auch?
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xirot#3 AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
geschrieben am 19.3. 2010 um 15:01Wie was? Google braucht für seinen Internetanschluss nichts zahlen? Zu den Provider will ich auch
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towomz#4 AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
geschrieben am 19.3. 2010 um 15:01Das wird dann wie beim Kabelfernsehen. Bei dem einen Internetanbieter gibt es eben Youtube, der andere hat Clipfish. Das DF-Forum gibt es dann nur über Anbieter Y, da DF mit Anbieter A und B... keinen Vertrag geschlossen hat.
Leute, es wird noch lustig. So wie das Internet heute ist ist es das Internet lange Zeit gewesen.
Leute, es wird noch lustig. So wie das Internet heute ist ist es das Internet lange Zeit gewesen.
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Tranquil#5 AW: Telekom will Geld von "datenintensiven Anbietern"
geschrieben am 19.3. 2010 um 16:19Was ist denn das für ein Quatsch!? Eine derartige Schlagzeile laß ich doch vor ein paar Monaten schon mal mit einem US Provider wenn ich mich recht erinnere.
Kurzum:
Google zahlt für seinen Traffic an die jeweiligen Anbinder des RZ. Diese haben wiederum Peering-Verträge mit weiteren Anbietern. Warum sollte da Google noch an die Telekom zahlen??? Was ist das denn für ein durcheinander dann?
TOTALER SCHWACHSINN! Wenn die Telekom an ein RZ von Google angebunden ist, so können sie ja die Verträge eben mit diesem zu gunsten der Telekom neu aushandeln. Wenn die Telekom allerdings nur ein "Durchleiter" ist dann muss sie sich an ihre anderen Vertragspartner wenden.
Also für solch eine Meldung habe ich ja mal #NULL Verständnis.
Kurzum:
Google zahlt für seinen Traffic an die jeweiligen Anbinder des RZ. Diese haben wiederum Peering-Verträge mit weiteren Anbietern. Warum sollte da Google noch an die Telekom zahlen??? Was ist das denn für ein durcheinander dann?
TOTALER SCHWACHSINN! Wenn die Telekom an ein RZ von Google angebunden ist, so können sie ja die Verträge eben mit diesem zu gunsten der Telekom neu aushandeln. Wenn die Telekom allerdings nur ein "Durchleiter" ist dann muss sie sich an ihre anderen Vertragspartner wenden.
Also für solch eine Meldung habe ich ja mal #NULL Verständnis.
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