Raumfahrt aktuell: Nasa kämpft mit Leck, chinesische Rekordmission erfolgreich

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Die Nasa kämpft mit einem Leck und drei chinesische Raumfahrer sind nach ihrem Rekordflug wieder auf der Erde gelandet.

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Die Kapsel mit der Astronautin Wang Yaping und ihren beiden männlichen Kollegen Zhai Zhigang und Ye Guangfu kam am Samstagmorgen (Ortszeit) in der Wüste Gobi im Nordwesten des Landes angekommen. Ihre Landung wurde live im chinesischen Staatsfernsehen übertragen. Insgesamt dauerte der Rückflug von der rund 400 Kilometer über der Erde kreisenden Raumstation etwas über neun Stunden.

Chinesische Raumfahrer nach Rekordflug auf der Erde gelandet

Ein halbes Jahr hatten die Taikonauten an Bord des Kernmoduls der künftigen chinesischen Raumstation verbracht. Die Besatzung von „Shenzhou 13“ (Magisches Schiff) war damit länger im All als andere chinesische Raumfahrer vor ihnen – fast doppelt so lange wie der bisherige chinesische Rekord im vergangenen Jahr.

Bei ihrem Aufenthalt im All hatten die Taikonauten zwei Weltraumspaziergänge unternommen, eine ganze Reihe von Experimenten gemacht und den weiteren Ausbau der „Tiangong“ (Himmelspalast) genannten Raumstation vorbereitet. Mit Wang Yaping war nicht nur erstmals eine chinesische Astronautin an Bord des „Tianhe“ (Himmlische Harmonie) genannten Kernmoduls, sondern auch erstmals eine Chinesin, die einen Raumspaziergang unternommen hat.

Nasa bricht Boden-Test von Mond-Raketensystem erneut ab

Bereits zum dritten Mal ist ein unbemannter Boden-Test eines neuen Mond-Raketensystems der US-Raumfahrtbehörde Nasa abgebrochen worden. Auf dem Weltraumbahnhof in Cape Canaveral habe es ein Problem mit einem Leck gegeben, teilte die Nasa am Freitag mit. Möglicherweise könne kommende Woche ein weiterer Versuch gestartet werden. Der Test des „Artemis“-Raketensystems war zuvor bereits zweimal wegen unterschiedlicher Probleme abgebrochen worden.

Das Raketensystem für die „Artemis“-Mission – bestehend aus der Rakete „Space Launch System“ und der „Orion“-Kapsel – war Mitte März zu Testzwecken erstmals in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ausgefahren worden. Nächster Schritt ist das nun wieder abgebrochene „Wet Dress Rehearsal“. Dabei werden bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe geprobt.

Mit der „Artemis“-Mission sollten eigentlich bis 2024 wieder US-Astronauten auf dem Mond landen, erstmals auch eine Frau. Aufgrund zahlreicher Verzögerungen ist dies nun frühestens 2025 geplant. Dabei sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug „Orion“ in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen dann auf ein Landegefährt umsteigen. Am Mond soll zudem eine Art Raumstation geschaffen werden, auch als Basis für einen bemannten Flug zum Mars – das allerdings erst in fernerer Zukunft.

Schon bald hingegen soll ein Nokia-LTE-Mobilfunknetz auf dem Mond errichtet werden.

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