Arena: Eutelsat rechnet mit schneller Lösung

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin – Nach Aussage von Eutelsat-Geschäftsführerin Martina Rutenbeck soll in ein bis zwei Wochen Klarheit bestehen, ob Premiere den Fußballsender Arena an weitere Kabelnetzbetreiber der Netzebene 3 weiterleiten darf.

„Auf Basis unserer Verträge mit Arena gehen wir auch weiterhin davon aus, dass nur Eutelsat mit Kabelgesellschaften der Netzebene drei über die Arena-Ausstrahlung verhandeln darf“, betonte Rutenbeck am Montag in einem Gespräch mit DIGITAL FERNSEHEN.

Allerdings könne man aus der Perspektive von Eutelsat nicht genau sagen, was Arena und Premiere in ihren Verträgen tatsächlich vereinbart haben. „Uns gegenüber hat Arena wiederholt bestätigt, dass die Vereinbarung mit Premiere ausschließlich für Kabel Deutschland gilt“, bestätigte die Eutelsat-Geschäftsführerin. Zur Klärung dieser Problematik hat Arena gegenüber Eutelsat erklärt, dieses Problem in den nächsten Tagen mit Premiere deutlich anzusprechen.
 
Eutelsat hat das Arena-Angebot in seinem Kabelkiosk, worüber die vielen kleinen Kabelgesellschaften den Bundesligasender bestellen und in ihre Netze einspeisen können. Vor einigen Wochen überraschte dann Premiere damit, Arena über Premiere auch kleinen Kabelunternehmen anzubieten, die über eine Kabelkopfstation verfügen und damit auch auf der Netzebene 3 agieren.
 
Auch stehe man sehr kurz vor einer Lösung in Sachen Kundenvermarktung des Arena-Angebots, hierzu soll es in kurzer Zeit weitere Informationen geben. Auf Druck der kleinen Kabelanbieter und den drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten hin waren zunächst die festgelegten Garantiezahlungen gekippt, jetzt wird es auch eine Lösung geben, die die kleinen Kabelgesellschaften von der teuren Kundenvermarktung des Arena-Angebots befreit. [lf]

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