Arena weist Kritik zurück

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Mit den vom Fachverband für Rundfunk- und Kabelanlagen sowie den drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten gegenüber Arena und Eutelsat geäußerten Vorwürfe habe Arena nichts zu tun.

Dies erklärte eine Arena-Pressesprecherin gegenüber DIGITAL FERNSEHEN.

„Die Vermarktungsbedingungen sind Sache von Eutelsat und den entsprechenden Kabelnetzbetreibern“, wehrte die Arena-Sprecherin ab. Die Aufgabe von Arena sei es nur, so die Sendersprecherin weiter, die technischen Voraussetzungen für einen flächendeckenden Empfang über Satellit und Kabel sicher zu stellen.
 
Wie DF am Montag berichtete, hatten die drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten einen gemeinsamen Brief an Arena und Eutelsat geschickt. Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, die Thüringer Landesmedienanstalt und die Medienanstalt Sachsen-Anhalt forderten darin eine Vereinfachung der Vertragskonditionen für die zahlreichen kleinen Netzbetreiber.
 
Dabei stießen sich die Medienwächter vor allem an zwei Anforderungen, die auch die sehr kleinen Netzbetreiber erfüllen müssen, wenn sie Arena über den Kabelkiosk von Eutelsat in ihre Haushalte einspeisen wollen: Erstens wird verlangt, dass die Kabelgemeinschaften eine monatliche Garantieleistung für die Arena-Ausstrahlung zu zahlen hätten, und zweitens sollen die Netzbetreiber auch die Vermarktung von Arena organisieren. Beides könnten die kleinen Gemeinschaften weder finanziell noch personell leisten. [lf]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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