Kabel Deutschland verliert Kunden

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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München – Annähernd 120 000 Haushalte haben Kabel Deutschland binnen eines Jahres den Rücken gekehrt. Damit beziehen jetzt noch 9,466 Millionen Haushalte ihr Fernsehsignal von Deutschlands größten Kabelnetzbetreiber.

Diese Abwanderung versucht Kabel Deutschland hingegen durch den Ausbau neuer Geschäftsfelder aufzufangen. So stieg die Gesamtzahl der Umsatzquellen, in der Finanzsprache Revenue Generating Units (RGUs) genannt, im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent an.

Dies bedeutet, dass Kabel Deutschland an weniger Kabelkunden mehr digitale Programmpakete, Internet- und Telefonanschlüsse verkauft hat. Folglich hat Kabel Deutschland den durchschnittlichen Umsatz pro Kunden erhöht: Waren es Ende 2005 noch 7,26 Euro, die der Kabelanbieter jeden Monat pro Kunde bekam, konnte man sich in München Ende 2006 über 7,63 Euro freuen. Dies entspricht einer Steigerung von 5,1 Prozent.
 
Dazu haben auch die Digitalpakete Kabel Digital Home und Kabel Digital International ihren Beitrag geleistet: Die Anzahl der verkauften Senderpakete erhöhte sich hier innerhalb eines Jahres von 401 000 auf 660 000. Daneben hat Kabel Deutschland im letzten Jahr auch das digitale Free-TV-Angebot ausgebaut: So sind im digitalen Kabelnetz derzeit 76 Free-TV-Programme empfangbar, und Kabel Deutschland hat angekündigt, auf mehr als 100 Programme aufzustocken. [lf]

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