Unity-Chef erwartet Verluste für die nächsten Jahre

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Köln – Dies räumte der Vorstandsvorsitzende des Kabelkonzerns Parm Sandhu im Rahmen der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen ein.

Vor allem die hohen Verluste durch den Bundesligasender Arena (DIGITAL FERNSEHEN berichtete) drücken das Unity-Ergebnis deutlich. Dazu kommen noch die hohen Abschreibungen für die übernommenen Netzte sowie die Zinszahlungen für Schulden.

Das Resultat: 194 Millionen Euro Verlust in den ersten neun Monaten bedeuten einem Verlust-Anstieg um 50 Prozent. Gleichzeitig hat auch der operative Gewinn um 2,5 Prozent nachgelassen (205 Millionen Euro). Der Umsatz liegt für das bisherige Jahr bei 462 Millionen Euro (ohne den Verkauf der Kabeltochter Tele Columbus), davon entfielen 36 Millionen auf das Bezahlfernsehangebot.

Das Unity-Kabelgeschäft konnte zwar bei den Einnahmen um sechs Prozent auf 147,5 Millionen Euro zulegen, dennoch waren diese Zuwächse beim Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (132,7 Euro) schon wieder nicht mehr spürbar. Als Grund dafür hatte Sandhu die gestiegenen Werbe- und Vertriebskosten ausgemacht.
 
Für das gesamte Jahr 2006 rechnet Sandhu mit einem EBITDA-Ergebnis von 265 Millionen Euro im Kabelbereich, der Arena-Verlust soll 140 Millionen Euro betragen und auch 2007 noch bei 116 Millionen Euro liegen. [lf]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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