Gebühr für Sat-TV bleibt umstritten

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Satellit, Bild: © twobee - Fotolia.com
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Die Diskussion über die verschlüsselte digitale Plattform Dolphin verschärft sich zunehmend. In der neuen DIGITAL FERNSEHEN erfahren Sie mehr über die Pläne von SES Astra und die heiß geführte Debatte für und wider die Plattform.

Während SES Astra und die privaten Sender um RTL und ProSiebenSat.1 die Einführung der digitalen Verschlüsselung fordern, stemmen sich die öffentlich-rechtlichen Sender dagegen.

Das Hauptargument von ARD und ZDF gegen die Dolphin-Plattform ist die Angst vor einer eingeschränkten Meinungsvielfalt. Weniger freiempfangbare Sender bedeute eben auch einen kleineren Meinungsmarkt und damit weniger Demokratie. Dieser Gedankengang führte sogar soweit, dass kritische Stimmen, allen voran Kurt Beck, das Verbot der Dolphin-Plattfform forderten.
 
SES Astra und die privaten TV-Sender halten dieses Argument gegen die verschlüsselte Digitalplattform für übertrieben. Weiterhin merken sie an, dass der Fernsehfreund schließlich auch für den Kabelanschluss seinen monatlichen Obolus entrichten müsse.
 
Das größte Problem für die Befürworter von Dolphin bleibt derweil, den Leuten klar zu machen, dass sie künftig für etwas bezahlen sollen, was es bisher kostenlos gab. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass SES Astra mit der Technikpauschale genauso wie die privaten Sender mit der Verschüsselung ihrer Programme Geld verdienen wollen.

Wie hoch die Astra-Gebühr sein soll und welche schwierigen Hindernisse für die privaten Fernsehveranstalter darüber hinaus bestehen, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe, DIGITAL FERNSEHEN 07/2006, die seit heute am Kiosk zu kaufen ist. [lf]

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  • Empfang_Satellit_Artikelbild: © twobee - Fotolia.com
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