Samuel L. Jackson widerspricht Tarantino im Marvel-Streit

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Samuel L. Jackson
Bild: celebrityabc - flickr.com - Lizenz: CC CA-BY 2.0
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Hollywoodstar Samuel L. Jackson wundert sich über Äußerungen, laut denen Schauspieler der Marvel-Filme keine Filmstars seien.

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„Das Kriterium für einen Filmstar war immer was? Hintern auf Kinositzen? Worüber sprechen wir?“, sagte der 73-Jährige, der selbst in Marvel-Filmen den Agenten Nick Fury spielt, am Dienstag in der US-Talkshow „The View“. Jackson war auf den Regisseur Quentin Tarantino angesprochen worden, mit dem er unter anderem den Kultfilm „Pulp Fiction“ gedreht hatte und der kürzlich in einem Podcast gesagt hatte, dass Filmstars aufgrund der „Marvelisierung Hollywoods“ verschwunden seien.

„Es ist für mich keine große Kontroverse zu wissen, dass diese Schauspieler offenbar Filmstars sind», betonte Jackson mit Blick auf seine Marvel-Kollegen. Das sei etwa bei seinem vor zwei Jahren verstorbenen Kollegen Chadwick Boseman nicht abzustreiten: „Chadwick Boseman ist Black Panther. Das könnt ihr nicht anfechten, und er ist ein Filmstar.“

Vor Tarantino hatte auch bereits etwa der Regisseur Martin Scorsese mit seiner Äußerung, dass Marvelfilme für ihn kein Kino seien, für Aufsehen und Empörung gesorgt. Ungeachtet der Sticheleien gegen die Superhelden-Filme spielen Spider-Man, Doctor Strange und Co. an den Kinokassen seit Jahren Rekordzahlen ein.

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