13th Street sorgt für unbesinnliche Weihnachten

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Weihnachten, die Zeit der Ruhe, Entspannung und Besinnlichkeit. Das wird manchem auch schnell zuviel. Der Actionsender 13th Street will mit Nervenkitzel und Gänsehaut für Abwechslung an den Feiertagen sorgen.

Der Nervenkitzel beginnt bereits am Abend des 24. Dezember. Im Actionthriller „Wild Christmas“ (2000) von Altmeister John Frankenheimer läuft bei Knacki Rudy (Ben Affleck) nichts nach Plan. Eigentlich wollte er im Kreise seiner Lieben das heilige Fest begehen. Doch bei seiner Entlassung am Weihnachtstag trifft er eine folgenschwere Entscheidung: Vor dem Gefängnis steht die bildschäne Ashley (Charlize Theron), die auf Rudys Mitinsasse Nick wartet. Nick und Ashley hatten sich Briefe geschrieben, dabei ineinander verliebt und wollten bei seiner Entlassung in eine gemeinsame Zukunft starten. Was Ashley nicht weiß: Nick ist kurz vor der Entlassung im Knast ermordet worden und nun schlüpft Rudy in dessen Rolle – mit unabsehbaren und verheerenden Konsequenzen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag zeigt 13th Streeth ab 20.13 den nächsten Gänsehaut-Streifen. Denn mit „American Psycho“ (2000) hat Regisseurin Mary Harron etwas geschafft, was viele für undenkbar hielten: die Verfilmung des Bret Easton Ellis Shocker-Romans. Diese literarische Satire auf das amerikanische Yuppietum der 1980er Jahre läste auf Grund seiner exzessiven Gewaltszenen nicht nur einen handfesten Skandal aus – das Buch wurde sogar indiziert. Zwei Monate langes Training, drei Stunden täglich; danach Solarium und strikte Diät – das war Christian Bales Vorbereitung für die Rolle des oberflächlichen, narzisstischen Yuppies Patrick Bateman, der des Nachts zum Menschenschlächter mutiert. Bale gibt den Bateman, dass einem der Atem stockt!

Last but not least muss die Wildhüterin Jessica (Mädchen Amick) am Freitag, den 26. Dezember, ab 20.13 Uhr in „Wounded – Beute eines Psychopathen“ (1995) um ihr Leben bangen: Eigentlich ist sie ja hinter einem Wilderer (Adrian Pasdar) her, der die Grizzlies der Rocky Mountains auszurotten droht. Doch der dreht den Spieß um, und macht die Wildhüterin und ihren Partner Don selber zu seinem Jagdobjekt. Bald hat er mehrere Menschenleben auf dem Gewissen. Auch Don fällt dem Psychopathen zum Opfer – doch der hat die Rechnung ohne Jessica und Polizist Rollins (Graham Greene) gemacht. Mit einem furiosen Showdown um Leben und Tod, von Regisseur Richard Martin vor einer überwältigenden Berg-Kulisse in Szene gesetzt, rundet 13th Street seine Sonderprogrammierung an den Feiertagen ab. [mth]

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10 Kommentare im Forum

  1. AW: 13th Street sorgt für unbesinnliche Weihnachten Da werden es SAT1, RTL und Pro7 mit ihrem weihnachtlichem Gegenprogramm schwer haben. Ich hoffe wie immer nach der Bescherung dann im Kreise der Familie auf "Stirb langsam" "Alarmstufe Rot", "Karate Tiger" und "Poltergeist". Bisher wurden die Wünsche meist erfüllt.
  2. AW: 13th Street sorgt für unbesinnliche Weihnachten Ja aber bei Stirb Langsam ist doch auch Heiligabend, also passt es doch. Daher zeigen die dann auch immer nur den ersten Teil.
  3. AW: 13th Street sorgt für unbesinnliche Weihnachten Gibts denn eigentlich schon ne 24-Staffel, die an Weihnachten spielt? Das wär doch mal was. Vom Mittag des 24. Dezember beispielsweise, bis zum Mittag des 25. Dezember, wo dann "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" läuft. Ach nee, da bin ich wohl paar Jahre zu spät. Na denn... laßt uns froh und munter sein!
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