„Anne Will“ debattiert über Weltfinanzgipfel

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Der Weltfinanzgipfel in Washington an diesem Wochenende soll für neues Vertrauen in die Wirtschaft sorgen.

Doch Kritiker befürchten, dass das Treffen der 20 wichtigsten Industrienationen und Schwellenländer kaum zu klareren Regeln für die Finanzwelt führen werde.
 
Dabei wäre dies als Signal dringend notwendig, denn alle Konjunkturbarometer stehen auf Abschwung. Deutschland steckt in einer Rezession, und die Wirtschaftsweisen stellen dem Krisen-Management der Bundesregierung ein Ungenügend aus. Die Große Koalition will die Konjunktur u. a. mit Befreiungen von der Kfz-Steuer ankurbeln, während die Autoindustrie die Bundesregierung um Finanzhilfen nach US-amerikanischem Vorbild bittet.

Dort will der designierte Präsident Barack Obama die Auto-Produzenten gleich mit Milliarden-Subventionen retten. Staatshilfe für die Industrie, ist das der Weg aus der Krise? Wie viele Jobs sind in Deutschland in Gefahr? Welche Konjunktur-Maßnahmen können wirklich helfen? Und wird der Finanzgipfel am Ende doch neues Vertrauen schaffen?

„Geld weg, Jobs weg – das ist der Gipfel!“ lautet das Thema der Sendung „Anne Will“ am Sonntag um 21.45 Uhr im Ersten.
 
Hierzu sind bei Anne Will zu Gast:
 
Michael Glos (CSU), Bundeswirtschaftsminister
W. Michael Blumenthal, US-amerikanischer Wirtschaftsexperte, Finanzminister unter Präsident Carter
Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
Christine Scheel (Bündnis 90/Die Grünen), Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion
Peter Mosch, Audi-Gesamtbetriebsrat
Steffen Schmidt, Werkzeugmacher aus Oldenborstel[mth]

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