Arbeitstitel „Bonn“: ARD dreht Geheimdienst-Serie

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ARD Bonn
©ARD/Odeon Fiction/Zuzana Panská
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Arbeitstitel „Bonn“, BRD 1954, die Hauptfigur ist eine Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen, dem Vorläufer des heutigen BND. Die Eckdaten des neuesten ARD-Miniserienprojekts lesen sich durchaus spannender als das PR-Bild zum Drehstart auf den ersten Blick vermuten lässt.

Alexander Bickel, Leiter des WDR-Programmbereichs Fiktion, zu „Bonn“: „Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf einen hochspannenden zeitgeschichtlichen Familienthriller freuen. Angesiedelt in der jungen Bundesrepublik kurz vor der Wiederbewaffnung verknüpft BONN historische Begebenheiten und Fiktion zu einer vielschichtigen Erzählung um Wahrheit und Täuschung.“

Die ARD-Miniserie rund um rivalisierende Geheimdienste und Familiengeheimnisse in den 1950er Jahren besteht aus sechs 50-minütigen Folgen. Gedreht wird zurzeit noch bis Juli in Nordrhein-Westfalen und Tschechien. Zu sehen sind dabei etwa Sebastian Blomberg, Max Riemelt, Martin Wuttke, Katharina Marie Schubert, Inga Busch, Luise von Finckh und Johanna Gastdorf, wie das Erste am Dienstag mitteilte. Im Mittelpunkt der Serie steht die fiktive 20-jährige Toni Schmidt (Mercedes Müller). Sie fängt 1954 als Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen an, der Vorläufer-Organisation des heutigen Bundesnachrichtendienstes BND.

Regisseurin und Headautorin von „Bonn“ ist Claudia Garde, die gemeinsam mit Martin Rehbock und Peter Furrer die Drehbücher schrieb. Die Idee stammt von Gerrit Hermans. Die Serie soll 2022 im Ersten und vorab in der ARD-Mediathek zu sehen sein. (bey/dpa)

Bildquelle:

  • df-bonn-ard-miniserie: ARD

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