ARD überträgt Gottesdienst aus der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Das Erste überträgt den Eröffnungsgottesdienst der „Brot für die Welt-Sammelaktion aus der Heilig Kreuz Kirche in Berlin. Dabei werden Gäste aus Indien, Afrika und Südamerika mitwirken.

An diesem Sonntag, dem ersten Advent wird der Gottesdienst um 10 Uhr im ARD übertragen. Zum 50. Mal wird am ersten Advent die Spendenaktion „Brot für die Welt“ eröffnet: Anlass, einen Festgottesdienst mit internationalem Charakter zu feiern. Die Predigt zu diesem besonderen Anlass hält der Ratsvorsitzende der EKD BischofWolfgang Huber.

Der Generalsekretär der afrikanischen Kirchenkonferenz Bischof Mvume Dandala wird zusammen mit der Direktorin von „Brot für die Welt“ Cornelia Füllkrug-Weitzel zur diesjährigen Spendenaktion aufrufen. Das Motto „Es ist genug für alle da“ verweist nicht nur auf Gottes Verheißung am Beginn der Adventszeit, sondern auch darauf, dass die gegenwärtig produzierten Nahrungsmittel zwölf Milliarden Menschen ernähren könnten.
 
Den Gottesdienst begleiten die Schülertanzgruppe „Faster than Light“, das Vokalquintett Calmus und die große Kantorei der Gemeinde, die für eine besonders festliche Adventsmusik sorgen. Die Redaktion hat Friederike Sittler (RBB).
 
Gott und die Welt um 17.30 Uhrthematisiert“Das Leben, die Liebe und der Tod – zwei Nonnen begleiten Aidskranke“. In dem Film von Marco Giacopuzzi. verlassen zwei Franziskaner-Nonnen Mitte der 90er Jahre ihr Kloster im Münsterland und gehen in die Hauptstadt Berlin, um Aids-Kranke beim Sterben zu begleiten.
 
Noch immer sterben allein in Berlin jede Woche zwei Menschen an der Immunschwäche-Krankheit. Die beiden Nonnen Juvenalis (71) und Hannelore (48) haben inzwischen einen Hospiz-Dienst gegründet. In ihrem Büro hängen an einem großen goldenen Vorhang unzählige Kärtchen, auf denen ein Name, das Alter und das Todesdatum stehen.
 
Ein Stockwerk über dem Büro haben die beiden Nonnen sich ihr kleines Kloster eingerichtet, in das sie sich zurückziehen können, um zu beten. Paul und Marc werden von Beginn an von den beiden Franziskaner-Nonnen betreut.
 
Paul ist 61 und seit über 22 Jahren HIV-positiv. Jeden Tag nimmt er riesige Mengen Medikamente zu sich, inzwischen fällt ihm das Sprechen immer schwerer.
 
Auch sein Partner Marc ist infiziert, wie wohl die Krankheit bei ihm noch nicht ausgebrochen ist. Seit bei Paul im Frühjahr dieses Jahres die Nieren versagt haben, muss er dreimal die Woche in die Dialyse. Zwei Schwule und zwei Nonnen – auf den ersten Blick eine ungewohnte Kombination.
 
Die beiden Nonnen haben sich mit ihrem Hospiz-Dienst „Tauwerk“ inzwischen einen Namen gemacht in der Schwulen-Szene von Berlin, denn sie sind da, wenn niemand anders mehr den Kranken beisteht. Die Redaktion liegt bei Meinhard Schmidt-Degenhard (HR).
 
Und um 16.25 Uhr folgen „Lieder zum Advent“ aus dem Dom in Paderborn. Es singt der Paderborner Domchor. Dabei liegt die Redaktion bei Martin Blachmann (WDR). [ar]

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