Bundesliga-Klassiker Bayern gegen Werder in 95 Ländern

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Frankfurt – In 95 Ländern wird das Topspiel des 25. Bundesliga-Spieltags live übertragen. Damit erfreut sich der Nord-Süd-Gipfel international größter Beliebtheit.

In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereits angekündigt, den technischen Übertragungsaufwand zu steigern, um eine noch höhere Präsentationsqualität zu bieten.

Unter anderem in besonders großen Märkten wie China, Indien, Japan, den USA und Brasilien stoßen die beiden deutschen Ausnahmevereine auf rege Nachfrage. „Das beweist das weltweit große Interesse an der Bundesliga“, ist sich Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, sicher. Die DFL unterstützt dies, indem unsere TV-Produktionstochter Sportcast den technischen Übertragungsaufwand steigert, um eine noch höhere Präsentationsqualität zu bieten“, sagt .
 
Dies liegt wohl vor allem an der brisanten Mischung aus deutschen und internationalen Topstars, die hier aufeinander treffen. Der beste deutsche Stürmer der letzten Jahre, der Bremer Miroslav Klose, muss sich dieses Mal gegen die Innenverteidigung bestehend aus dem brasilianischen Nationalspieler Lucio und dem Belgier Daniel van Buyten behaupten. Zwar spielen die beiden physisch starken Innenverteidiger beide nicht in Top-Form, doch ob es dem seinerseits schwächelnden Klose gelingt, sich gerade gegen die Bayern aus der Krise zu schießen, bleibt fraglich.

Auf der anderen Seite steht im Bayern-Sturm mit Roy Makaay ein anderer internationaler Top-Mann, der in letzter Zeit auch wieder regelmäßig trifft. Besonders das frühe Tor gegen Real Madrid dürfte dem holländischen Weltklassespieler viel Selbstvertrauen gegeben haben. Und wenn Makaay sich eine seiner Auszeiten nimmt, dann hat der zuletzt großartig aufspielende Lukas Podolski auch wieder die Klasse, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden.
 
Spannend wird, ob Per Mertesacker und sein Kollege Naldo auf Seiten der Bremer hier Paroli bieten können. Einen der besten Spieler im zentralen defensiven Mittelfeld haben die beiden ja mit Torsten Frings vor sich, der auch nach der anstrengenden WM-Saison bisher auf konstant hohem Niveau spielt. Für die internationalen Zuschauer dürfte weiterhin von Interesse sein, ob sein Pendant auf Seiten des Rekordmeisters, der englische Fußballer des Jahres Owen Hargreaves, auch gegen Bremen die überragenden Leistungen aus der Nationalmannschaft wiederholen kann.
 
Wahrscheinlich kommt der Rekordmeister aus München für die Bremer Mannschaft zum falschen Zeitpunkt: Nach einer längeren Hängephase, in der das sonst so geniale Spiel der Bremer kaum noch ansatzweise zu sehen war, hat man am letzten Spieltag gerade so den Weg aus der Krise gefunden. Doch nach dem Sieg gegen Real Madrid ist der wiedererstarkte FC Bayern München Favorit.
 
Über die Zuschauerzahlen eines Super Bowl kann die DFL aber träumen. Das größte Sportereignis der Welt wird in 187 Länder übertragen und dabei von mehr als 800 Millionen Menschen gesehen… [lf]

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